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Leitl: Österreichs Betriebe sorgen für Trendwende und leisten ausgezeichnete Arbeit 

Unternehmen schaffen deutlich mehr Jobs – Entlastungen notwendig, um Schwung mitzunehmen

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Österreichs Betriebe leisten ausgezeichnete Arbeit, indem sie nach Kräften Beschäftigung schaffen“, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl mit Verweis auf die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Demnach ist die unselbständige Beschäftigung mit plus 64.000 Stellen im Vormonat weiter deutlich gestiegen, das ist ein Zuwachs von 1,8%. Die Arbeitslosenquote sank im April im Vorjahresvergleich um einen halben Prozentpunkt auf 8,6%. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen schnellte im April um mehr als 41% auf 55.530 in die Höhe, und die Zahl der offenen Lehrstellen klettere auf knapp 4.300 (plus 28,5%). Besonders erfreulich fällt erneut der Blick auf die Altersgruppe 50 plus aus: hier steigt die Zahl der Beschäftigten um rund 48.000 Personen (oder mehr als 5%).

Trotz sinkender Arbeitslosenquote Österreich im EU-28-Ranking hinten

Wermutstropfen der an sich durchwegs erfreulichen Arbeitsmarktdaten ist einmal mehr der europäische Vergleich: Hier fällt Österreich noch weiter auf den 10. Rang im EU-28-Vergleich zurück.  

Leitl: „Diese Zahlen zeigen deutlich: Unsere Unternehmen werfen den Jobmotor gerade wieder an. Deshalb brauchen sie jetzt besonders viel Unterstützung, damit dieser Trend längerfristig hält und der Arbeitsmarkt sich nachhaltig erholen kann. Unsere Wirtschaft muss sich jetzt gut aufstellen, um im globalen Wettbewerb mitspielen zu können.“  

Dringend notwendig sind Entlastungen der Betriebe bei bürokratischem Aufwand und bei den Lohnnebenkosten. Auch weitere Investitionsimpulse und der Zugang zu Finanzierungsquellen sind dringend erforderlich, ergänzt der Wirtschaftskammer-Präsident. (PWK 372/PM)

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