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Leitl: Nein zu gesetzlichem Mindestlohn und Protektionismus

WKÖ-Chef unterstützt IV- Präsident bei Sicherung des Wirtschaftsstandortes

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"IV-Präsident Georg Kapsch hat heute in der ORF-Pressestunde viele Positionen vertreten, die sich positiv für den Standort, für Wachstum und Beschäftigung auswirken".  Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl bekennt sich wie Kapsch zu einem klaren Nein,  wenn es um einen gesetzlichen Mindestlohn geht. „Hier vertreten Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretung  gleichermaßen die Position,  eine sinnvolle und gute Lösung für alle auf der Kollektivvertragsebene zu finden". so Leitl. Auch beim Thema  Arbeitszeitflexibilisierung ist der WKÖ-Präsident davon überzeugt,  dass  es hier fristgerecht zu einer gemeinsamen und  vernünftigen Vereinbarung unter den Sozialpartnern kommen wird.

Einsparungen durch sinnvolle Reformen

Positiv bewertet Leitl auch die Forderung des IV-Präsidenten, Einsparungen im Budget durch sinnvolle Strukturreformen umzusetzen, um so Mittel freizubekommen, mit denen das Wachstum angekurbelt werden kann.  Leitl:  „Auch diese Position von IV-Präsident Kapsch kann seitens der Wirtschaft nur ausdrücklich unterstützt werden. Ebenso  wie die damit verbundene klare Absage an neue Steuern oder eine - auch vom WIFO-Chef Badelt kritisierte - Wertschöpfungsabgabe." 

So wie die Industriellenvereinigung  steht auch die Wirtschaftskammer für faire und moderne Handelsabkommen und gegen Protektionismus.  „Prinzipiell muss  Österreich ein großes Interesse an einem fairen Freihandel haben. Nur mit möglichst unbehinderten Exporten können wir unseren Wohlstand und die hohe Beschäftigung in Österreich erhalten. Die heimische Wirtschaft spricht sich daher klar und aus vielen guten Gründen gegen protektionistische Tendenzen und  für moderne Freihandelsabkommen wie z.B. CETA aus“ so Leitl abschließend.  (PWK102/RH/NL)

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