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Leitl: Keine neuen Belastungen für Österreichs Steuerzahler! 

Neue Eigentumssteuern sowie eine Wertschöpfungsabgabe werden von heimischer Wirtschaft abgelehnt

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Die jüngsten Vorschläge der SPÖ, sowohl eine Erbschafts- als auch eine Wertschöpfungsabgabe einzuführen, werden von der Wirtschaftskammer Österreich abgelehnt. WKÖ-Präsident Leitl: „Die Wirtschaft lehnt neue Steuern und Abgaben ab, solange nicht alle effizienzsteigernden Maßnahmen angegangen und umgesetzt sind. Die Steuerzahler und die Betriebe dürfen nicht schon wieder zur Kasse gebeten werden. Statt neuer Belastungsideen würde ich mir Ideen wünschen, wie die Politik die Bürger und Unternehmen entlastet.“

Leitl verweist darauf, dass Österreich international schon eine der höchsten Steuer- und Aufgabenquoten aufweist. Eine weitere Steigerung würde bloß die Wettbewerbsfähigkeit senken und Arbeitsplätze kosten. Eine Wertschöpfungsabgabe sei mit gutem Grund von keinem Land umgesetzt worden, weil es in letzter Konsequenz Investitionen belastet, Investoren vertreibt und Wachstumschancen beeinträchtigt. Und wer Erbschafts- und Schenkungssteuern einführen will, müsse dazusagen, dass dies vor allem die mittelständischen Unternehmen belaste. 

Statt neue Umverteilungsideen zu erfinden, so Leitl, sollte sich Österreich lieber an Schweden orientieren, wo die rot-grüne Minderheitsregierung die Körperschaftssteuer von 22 auf 20 Prozent senken will, um Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsdynamik zu stärken: „Das wäre neben einer weiteren Lohnnebenkostensenkung ein wichtiger Beitrag für mehr Wirtschafts-Optimismus, für neue Arbeitsplätze und mehr nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.“   (PWK510/RH)

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