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Leitl: Europa rettete im Vorjahr österreichische Exportbilanz

Rückgänge bei Ausfuhren nach Asien und Amerika – 2016 weltwirtschaftlich schwieriges Jahr, 2017 und 2018 wird es bei Exporten wieder steiler bergauf gehen

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Anlässlich der heute, Freitag, von der Statistik Austria veröffentlichten vorläufigen Außenhandelszahlen für das Jahr 2016 betont Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), dass „im Vorjahr zwar kein neues ‚All-time-high‘ bei den österreichischen Ausfuhren eingefahren werden konnte, aber auf Grund der schwierigen weltwirtschaftlichen Situation das Halten des Ergebnisses aus dem Jahr 2015 - mit einem leichten Gesamtrückgang von -0,2 Prozent – in Summe ein solides Ergebnis darstellt.“ Positiv sei, dass die Ausfuhren der österreichischen Unternehmen mit zum Teil guten Steigerungsraten innerhalb Europas, insbesondere nach Deutschland, das Gesamtergebnis retten konnten. Nach Amerika und Asien gab es mit -2,5 Prozent bzw. -3,2 Prozent leichte Rückgänge in der Exportbilanz. Die österreichischen Gesamtimporte legten im Vorjahr mit 1,5 Prozent indes leicht zu.

Kleiner Export-Anstieg für die kommenden Jahre erwartet

Leitl: „Die mit dem Wirtschaftsministerium initiierten gemeinsamen Unterstützungsmaßnahmen für österreichische Unternehmen im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international waren sicher ein Grund, warum das Gesamtergebnis bei den Ausfuhren letztendlich moderat ausgefallen ist. Umso wichtiger ist es, dass diese Initiative auch in Zukunft fortgesetzt wird.“ Für das laufende Jahr sowie für 2018 erwartet der WKÖ-Präsident wieder einen soliden Anstieg der heimischen Ausfuhren.

Trotz leicher Rückgänge positive "Ausreißer"

Trotz des leicht negativen Gesamtergebnisses gab es bei den Ausfuhren im Jahr 2016 auch etliche positive „Ausreißer“ in relevante Exportzielländer:

Deutschland (+1,5%), Niederlande (+3,5%), Italien (+1,5%), Spanien (+4%), Tschechien (+1,3%), Slowakei (+3,5%), Ungarn (+1,3%), Schweiz (+0,7%), Serbien (+11,8%), Mexiko (+22,9%), Indien (+11,2%), China (+0,3%), Australien (+36,5%).
Rückgänge gab es u.a. nach Frankreich (-9,2%), Großbritannien (-2%), Polen (-5,5%), Türkei (-5,7%), Russland (-4,8%), USA (-3,9%), VAE (-17,9%) oder Japan (-1,3%). (PWK204/BS)

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