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Leitl: Afrika, Kontinent der Zukunft – Marshallplan mit Fokus auf Infrastruktur und Bildung 

Bildung und Qualifikation sind Schlüsselfaktoren für Afrikas Zukunft

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„Afrika ist ein Kontinent der Zukunft und ein dynamischer, stark wachsender Markt mit enormem Potenzial“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Dieses zum Teil noch verborgene Potenzial müsse aber gefördert werden, damit die Menschen vor Ort bleiben und gemeinsam diesen Kontinent zur Blüte bringen. Leitl: „Dafür braucht Afrika aber unsere Unterstützung, etwa in Form eines an den Marshall-Plan der USA nach dem Zweiten Weltkrieg angelehntes Hilfsprogramm durch Europa.“

Wirtschaftspartnerschaften mit afrikanischen Ländern

Die von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der internationalen Afrika-Konferenz in Berlin in diesem Zusammenhang angeregten Wirtschaftspartnerschaften mit afrikanischen Ländern durch die G-20 Nationen seien daher zu begrüßen. Die dahinterstehende Idee, bessere Voraussetzungen für private Investitionen in Afrika zu schaffen, um in den jeweiligen Ländern so für nachhaltiges Wachstum und mehr Jobs zu sorgen, treffe genau den Punkt, so Leitl: „Der Fokus eines solchen Investitionsplans muss aber auf Infrastruktur und vor allem Bildung liegen.“ Österreich könne in diesem Zusammenhang mit seinem erfolgreichen System der Dualen Bildung viel beitragen.

Perspektiven schaffen, um Flüchtlingsströme zu stoppen

Leitl: „Heute leben 1,2 Milliarden Menschen in Afrika, 2050 werden es 2,2 Milliarden und Ende des Jahrhunderts vier Milliarden sein - für diese Menschen müssen wir Perspektiven schaffen, auch um die Flüchtlingsströme zu stoppen. Wir müssen daher nach Afrika, nicht nur, weil wir dort Geschäfte machen wollen, sondern weil wir helfen müssen, die Menschen dort auszubilden. Denn wo Qualifikation ist, folgen die Investitionen. Wo Investitionen sind, folgen Jobs und soziale Eigenständigkeit und Kaufkraft." (PWK486/BS)

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