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Leitl: AUVA Vorbild für andere Akteure im Gesundheitswesen

Beitragssenkung notwendig, aber auch Kostenwahrheit für die AUVA

Krankenhaus
© WKÖ

„Die AUVA leistet unter Obmann Ofner Hervorragendes für Versicherte, Patienten, Betriebe und die Gesellschaft. Es gilt, einerseits diese Leistungen abzusichern, andererseits die Lohnnebenkosten für Arbeitgeber zu senken. Daher unterstützen wir die Reformvorhaben von AUVA-Obmann Ofner voll und ganz“, lobt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich den Kurs des größten Unfallversicherungsträgers.

Die Entlastung von Lohnnebenkosten, wie sie das Regierungsprogramm auch vorsieht, hat für Leitl oberste Priorität, weil sie Österreich wettbewerbsfähiger macht und Beschäftigung fördert. „Eine größere Senkung des Unfallversicherungsbeitrags setzt aber Kostenwahrheit und Fairness für die AUVA voraus“, fordert Leitl.

AUVA wird derzeit doppelt benachteiligt

Derzeit wird die AUVA doppelt benachteiligt: Obwohl die AUVA nur für Arbeitsunfälle zuständig ist, behandelt sie in ihren Unfallkrankenhäusern zu 89% Freizeitunfälle. Es werden ihr dafür aber nur 20% der tatsächlichen Kosten ersetzt! Umgekehrt muss sie für Arbeitsunfälle, die nicht in ihren Krankenhäusern behandelt werden, einen Pauschalbetrag von über 200 Mio. Euro abführen, obwohl diese Arbeitsunfälle – dank der Maßnahmen von AUVA und Unternehmen – massiv zurückgegangen sind und nur etwa 50 Mio Euro an Kosten verursachen. 

„AUVA und Wirtschaft nehmen ihre Verantwortung für die gesamte Gesellschaft wahr. Die Basis dafür ist aber eine faire, gerechte Behandlung der AUVA vor allem auch bei Finanzierungsfragen im Gesundheitssystem“, schließt Leitl. (PWK050/RH)

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