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Leitl: „Wir haben stets das Gemeinsame und den Standort Österreich im Auge gehabt!“

Der scheidende WKÖ-Präsident zieht in seiner letzten Rede vor dem WKÖ-Wirtschaftsparlament eine positive Bilanz und dankt seinen Mitstreitern

Der scheidende WKÖ-Präsident Christoph Leitl beim Wirtschaftsparlament
© WKÖ/Fotospeed/Schnarr Der scheidende WKÖ-Präsident Christoph Leitl beim Wirtschaftsparlament

In einer emotionellen letzten Rede vor dem Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich erstattete der scheidende Präsident der WKÖ, Christoph Leitl, einen „Bericht über die vergangenen 18 Jahre“ und sagte: „Mit dem heutigen Tag geht ein Kapitel für mich zu Ende und ein neues Kapitel als Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern beginnt. Im Augenblick verspüre ich den Wehmut des Abschieds, aber auch die Neugier auf neue Herausforderungen.“ 

Leitl verwies auf durchgeführte WKO-Reformen, auf interessenpolitische Erfolge und sagt in Richtung der Delegierten des Wirtschaftsparlaments und der WKO-Funktionäre: „Die WKÖ hat positive Vertrauenswerte bei den Mitgliedern wie nie zuvor. Wir können in einer Bilanz der vergangenen Periode einen positiven Saldo ziehen. Das alles haben Sie erarbeitet. Das ist Ihr Verdienst. Und dafür danke ich Ihnen.“

Er übergebe ein Haus, das in allen wesentlichen Faktoren, wie etwa wirtschaftliche Kompetenz, große Stärken habe: „Wir leisten mit den WIFIs und Fachhochschulen Hervorragendes bei der Aus- und Weiterbildung. Und mit dem Außenwirtschafts-Netz sind wir weltweit mit 110 Stützpunkten vertreten, um den internationalen Erfolg für Österreichs Betriebe zu sichern.“ 

Dank an wahlwerbende Gruppen

Der WKÖ-Präsident bedankte sich in seiner Rede vor allem bei allen wahlwerbenden Gruppen in der Wirtschaftskammer, deren Spitzenrepräsentanten auch im Präsidium der WKÖ vertreten sind: „Keine politische Gruppierung hat allein die Weisheit gepachtet. Wir haben in all den Jahren konstruktiv um Lösungen gerungen und konstruktiv zusammengearbeitet. Wir haben 18 Jahre lang alle Beschlüsse einstimmig gefasst, weil wir das Gemeinsame und den ganzen Standort im Auge gehabt haben. Und alle Gruppierungen haben auch die WK-Reformen mitgetragen. Und wenn heute die WKÖ in Hochform ist, wenn wir der größte Dienstleister der Republik sind, dann deshalb, weil wir als Stück österreichischer Identität der Überzeugung waren und sind, dass man miteinander die anstehenden Herausforderungen besser bewältigt.“

Neben dem Dank an Landeskammern, an die einzelnen Branchen und ihre Vertreter als auch alle Mitarbeiter ging Leitl auch noch auf die Sozialpartner ein: „Ihnen gilt auch mein besonderer Dank. Wir haben nicht immer Erfolg gehabt, aber wir haben auch nicht alles ‚deppert‘ gemacht“, erinnerte er etwa an ein gemeinsames Bildungskonzept, an Vorschläge zur Bewältigung von Migration und Integration.

Bereitschaft zum Dialog

Leitl bedankte sich aber auch bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen, bei Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz Christian Strache für ihre Teilnahme an der Sitzung des Wirtschaftsparlaments: „Respekt, dass Sie gekommen sind. Es zeigt die Bereitschaft zum Dialog, zum dem wir bereit sind. Dieses Haus steht für dieses Land und seine Menschen. Möge auch die Republik so zusammenfinden, wie dieses Haus es tut.“  

Seinem Nachfolger Harald Mahrer wünschte Leitl alles Gute: „Ich bin stolz auf die neue Führungs-Generation in diesem Haus. Harald Mahrer bewegt sich in der digitalen Welt wie ein Fisch im Wasser, er ist ein Netzwerkdenker und er hat politische Erfahrung. Er wird die künftigen Aufgaben sehr gut bewältigen. Und ich bitte alle Mitglieder, alle Funktionäre und alle Mitarbeiter, ihm die selbe Loyalität entgegenzubringen wie mir, den selben Fleiß, den gleichen Einsatz. Euch allen gemeinsam wünsche ich Freude und Erfolg und weiterhin eine gute Arbeit für Österreich!“ (PWK365/RH)         

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