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Leitl zu Volksbegehren gegen Freihandel: Ergebnis ist zu respektieren, zeigt aber großen Informationsbedarf 

Exportnation Österreich ist auf offene Märkte angewiesen – Freihandelsgegner spielen US-Präsident Trump in die Hände

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„Mit mehr als 500.000 Unterschriften für das Anti-Freihandel-Volksbegehren haben die Freihandelsgegner ein respektables Ergebnis erreicht, das aus Sicht der Wirtschaft freilich mit Bedauern zur Kenntnis genommen wird. Als exportfokussiertes Land ist Österreich auf offene Märkte angewiesen. Wer den Abbau von Handelsschranken verhindern will, gefährdet Wachstum, Arbeitsplätze und Jobs in Österreich “, kommentiert Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl den Ausgang des Volksbegehrens gegen CETA, TTIP und TISA. 

„Mit wem, wenn nicht mit Kanada – einem Land, das uns Europäern in der Denkweise wie bei Umwelt- und Konsumentenschutzstandards so ähnlich ist wie kaum ein anderes in der Welt – sollen wir denn sonst Handelsabkommen schließen?“, so Leitl. 

Und ein Handelsabkommen mit den USA würde vor allem den Wirtschaftsinteressen Europas zum Vorteil gereichen. Nicht zuletzt aus diesem Grund stehe Trump hier jetzt auf der Bremse. „Ein ‚Nein‘ zu TTIP unterstützt die protektionistische Politik von Trump“, stellt Leitl fest.

Leitl: "Bevölkerung muss besser informiert werden über Vorteile und Notwendigkeiten von fairem Handel"

Aus dem Ergebnis des Volksbegehrens müsse – insbesondere auch von der Politik – die Lehre gezogen werden, dass die Bevölkerung über die Vorteile und Notwendigkeiten von Freihandel und fairen und ehrgeizigen EU-Handelsabkommen noch viel stärker informiert werden müsse, so Leitl abschließend. (PWK078/SR)

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