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Leitl zu Arbeitszeiten-Diskussion: Sozialpartnerschaft heißt konstruktive Lösungsfindung 

Einseitige Vorwegnahmen bringen in der Sache nicht weiter – Wirtschaft hat bereits vorab bei Mindestlohn Gesprächsbereitschaft signalisiert

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In der Diskussion um neue Arbeitszeit-Regelungen wünscht sich Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl mehr Lösungsorientierung und Weitsicht. „Wir Sozialpartner haben den Auftrag angenommen, bei den Arbeitszeiten zu einer gemeinsamen Einigung zu kommen. Jetzt sollten wir auch in sozialpartnerschaftlicher Tradition damit umgehen: nämlich lösungs- statt konfliktorientiert.“ Statt dem Gegenüber via Medien alles Mögliche auszurichten, ist es zielführender, gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten. 

Gemeinsam an konkreten Lösungen arbeiten

Leitl: „Die Ausgangs-Positionen haben alle Beteiligten präsentiert – und ebenso das Ziel: nämlich ein Gesamtpaket, das zeitgemäßes Arbeiten und Wirtschaften möglich macht. Wenn Vertreter der Arbeitnehmer und Arbeitgeber der Bundesregierung manchmal vorwerfen, dass sie öffentlich streitet statt zu gestalten und zu Lösungen zu kommen, dann sollten wir als Sozialpartner jetzt mit gutem Beispiel vorangehen, also: Ärmel aufkrempeln, verhandeln, konstruktive Ergebnisse erzielen und diese dann gemeinsam präsentieren.“ Arbeitgeber und Arbeitnehmer, ist Leitl überzeugt, wollen Ende Juni der Regierung Lösungsvorschläge unterbreiten: „Wenn das nicht gelingt, ist niemandem geholfen.“

In den Verhandlungen müsse man eine ganzheitliche Lösung, die für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen tragbar ist, im Fokus behalten. Die Wirtschaft hat im Vorfeld schon beim Mindestlohn Gesprächsbereitschaft signalisiert. „Wenn den Unternehmen massive Mehrkosten durch einen höheren Mindestlohn entstehen, ist es aber legitim, auf der anderen Seite gewisse Entlastungen und mehr Spielräume in der Arbeitszeit zu fordern. Höhere Mindestlöhne und gleichzeitig kürzere Arbeitszeiten – das wird sich nicht ausgehen“. (PWK133/PM)

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