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Leitl bei Westernbalkan Chambers Investment Forum (CIF) in Montenegro 

Forcierung der regionalen Zusammenarbeit sowie Stärkung der dualen Ausbildung zentrale Themen - Arbeitstreffen auch mit Montenegros Premier Markovic

Leitl bei Westernbalkan Chambers Investment Forum (CIF) in Montenegro
© wkö

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl wird ab heute Freitag - auch in seiner Funktion als Präsident der Europäischen Wirtschaftskammer EUROCHAMBRES - am Westernbalkan Chambers Investment Forum (CIF) in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica teilnehmen. Dieses Netzwerk der Wirtschaftskammern der Westbalkanstaaten wurde 2015 aus der Taufe gehoben und umfasst die Wirtschaftskammern von Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien. Hauptziele sind die Forcierung der regionalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Westbalkanstaaten sowie die nachhaltige Entwicklung der Gesamtregion im Kontext der EU-Integration. 

„Die österreichische Wirtschaft und unsere Unternehmen sind am Westbalkan wichtige Player - als Handelspartner und als Investor“, betont Leitl im Vorfeld der Reise. „Eine engere Zusammenarbeit am Westbalkan ist in unserem wirtschaftlichen Interesse und auch eine Grundvoraussetzung auf dem Weg in die Europäische Union.“ Weitere wichtige gemeinsame Themen von CIF und WKÖ sind etwa die duale Ausbildung sowie eine Zusammenarbeit bei Services für KMU und beim Zukunftsfeld Digitalisierung. 

Leitl wird zudem mit dem montenegrinischen Premier Dusko Markovic zusammentreffen. Zudem feiert die montenegrinische Wirtschaftskammer CEM ihr 90-jähriges Bestehen und wird im Rahmen der Festveranstaltung auch den österreichischen Wirtschaftskammer-Präsidenten ehren. 

Handelsbeziehungen entwickeln sich gut

Die österreichisch-montenegrinischen Handelsbeziehungen haben sich gut entwickelt, wobei es aufgrund der vergleichsweise kleinen Exportvolumina durch punktuelle Liefergeschäfte immer wieder zu großen Schwankungen kommt. 2017 stiegen die heimischen Exporte auf 48,2 Millionen Euro (+ 17%). Umgekehrt fielen die montenegrinischen Lieferungen nach Österreich auf EUR 2,3 Millionen (-77%). Der Grund für diesen extremen „Ausreißer“ war der Wegfall von Lieferungen von Münzen als Zahlungsmitteln nach Österreich. Traditionell ist Schweinefleisch die größte österreichische Exportposition in Richtung Montenegro, gefolgt von Pharmazeutika, Maschinen und Anlagen. Aus Montenegro werden vor allem ätherische Öle, Obst und Gemüse sowie Eisen und Stahl nach Österreich exportiert.  

Das rot-weiß-rote Investitionsvolumen beträgt schätzungsweise 98 Millionen Euro. Damit gehört Österreich zu den 5 größten ausländischen Investoren in Montenegro. Die heimischen Tochterunternehmen stammen vorrangig aus der Bank- und Versicherungsbranche, Bau und Logistik und Vertrieb/Handel. Auch im IT-Bereich gibt es erfolgreiche heimische Unternehmen, die beim Ausbau eines sicheren digitalen Kommunikationsnetzwerks für Behörden oder im e-government größere Projekte mit dem Staat abwickeln.  

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ unterhält seit April 2006 ein Außenwirtschaftsbüro in Podgorica. (PWK284/SR)

WKÖ- und EUROCHAMBRES-Präsident Leitl und der montenegrinische Premier Dusko Markovic
© WKÖ WKÖ- und EUROCHAMBRES-Präsident Leitl und der montenegrinische Premier Dusko Markovic
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