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Leitl bei Afrika-Europa-Forum: Perspektive einer langfristigen Partnerschaft ist beste Versicherung gegen Angst vor Immigration 

EUROCHAMBRES-Präsident unterstreicht die Bedeutung von Investitionen in Arbeitsplätze für Jugendliche

Weltkugel mit Handshake
© WKÖ

„Afrika ist eine Säule für die Zukunft Europas! Wer Sicherheit will, braucht Kooperation. Die Perspektive einer langfristigen Partnerschaft ist die beste Versicherung gegen Angst vor Immigration“, betonte der Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES, Christoph Leitl, heute beim Hochrangigen Forum Afrika-Europa in Wien. Leitl forderte in seiner Rede vor dem Forum eine ehrgeizigere europäisch-afrikanische Allianz. „Der Privatsektor ist bereit, die Afrika-Europa-Allianz für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze zu unterstützen, um Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Wohlstand, Investitionen, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern. Dieses Bündnis sollte jedoch nicht nur öffentliche Einrichtungen, Medien und multinationale Konzerne umfassen, sondern auch KMU als Schöpfer von Beschäftigung, sozialem Zusammenhalt und Innovation auf dem gesamten Kontinent.“

KMU sollten im Mittelpunkt der Entwicklungspolitik stehen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollten im Mittelpunkt einer Entwicklungspolitik stehen, die sich auf die afrikanische Jugend und den digitalen Sektor konzentriert. „In diesem Sinne unterstützt EUROCHAMBRES die europäischen Bemühungen zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und zur Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent, wie wir es beispielsweise mit dem kürzlich eingeführten ARCHIPELAGO-Programm in der Sahelzone und im Tschadsee getan haben“, so Leitl. ARCHIPELAGO wird aus dem Treuhandfonds der Europäischen Kommission für Afrika finanziert und verbessert durch gezielte technische und berufliche Ausbildungsmaßnahmen die Beschäftigungsfähigkeit und Integration auf dem Jugendmarkt in der Sahelzone. „Dieses innovative Programm ermöglicht es uns, an die Stärke der Bildung und des Unterrichts zu erinnern. Wir müssen ein Gleichgewicht zwischen der Unterstützung von Produktivität und Inklusion finden und in die Fähigkeiten von morgen investieren “, betonte Leitl. Er hob auch die positiven Erfahrungen hervor, die die Privatwirtschaft in der Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika gemacht hat, wie etwa die Bemühungen von Andritz im Sudan, Hope for Future in Kenia und anderen.

"Konstruktiver Dialog zwischen den Kontinenten"

Schließlich betonte der Präsident von EUROCHAMBRES die führende Rolle des österreichischen EU-Ratsvorsitzes für die Organisation dieses Hochrangigen Forums. „Nur eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor wird die Entwicklungschancen der digitalen Wirtschaft für Afrika verbessern. Veranstaltungen wie diese bieten eine umfassende Herangehensweise an die Rolle des Privatsektors, um auf konstruktive Weise zum Dialog zwischen den beiden Kontinenten beizutragen “, so Leitl abschließend. (PWK889/FA)

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