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Leitl begrüßt Verankerung der „Ausbildungsreife“ bei Absolvierung der Schulpflicht 

WKÖ-Präsident: Ohne Beherrschung der Grundkompetenzen weiterführende Ausbildung kaum möglich -  zweites verpflichtendes Kindergarten-Jahr wichtige Maßnahme

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WKÖ-Präsident Christoph Leitl begrüßt die Einigung der Koalitionsverhandler auf zwei wichtige bildungspolitische Maßnahmen. So soll etwa in Zukunft die Absolvierung der Schulpflicht an das Erreichen von Standards geknüpft werden.

Beherrschung der Grundkompetenzen

Leitl: „Bei der Absolvierung der Schulpflicht sollen künftig nicht die Jahre, sondern das Wissen entscheidend sein. Ohne Beherrschung der Grundkompetenzen ist eine weiterführende Ausbildung nicht möglich. Daher ist es zu begrüßen, dass künftig eine ‚Ausbildungsreife‘ mit Mindeststandards in Lesen, Schreiben und Rechnen umgesetzt werden soll.“ Wenn die Koalitionsverhandler von ÖVP und FPÖ hier einen Vorschlag der Sozialpartner übernehmen, dann sei dies im Interesse der Jugendlichen und ihrer Zukunftschancen. Zugleich würden Betriebe damit die Möglichkeit haben, mit ausreichend qualifizierten Schulabgängern arbeiten zu können und sie etwa als Lehrlinge weiter ausbilden zu können.

Zweites verpflichtendes Kindergartenjahr

Ebenso zu begrüßen sei die Einführung eines zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres. Leitl: „Wenn im Schuljahr 2016/17 rund 40.000 Schüler in Österreich nicht ausreichend Deutsch sprechen, um dem Unterricht ausreichend folgen zu können, dann haben wir höchsten Handlungsbedarf. Dann brauchen wir ein Bündel von Maßnahmen – und das zweite Kindergartenjahr ist eine davon.“ (PWK912/RH)    

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