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Leitl bedauert Rücktritt von Mitterlehner: Positive Wirtschaftsentwicklung zeigt seine Handschrift! 

WKÖ-Präsident betont vorzeigbare Bilanz des Vizekanzlers beim Weg aus der langjährigen Wirtschaftskrise

Christoph Leitl und Reinhold Mitterlehner
© Christoph Leitl und Reinhold Mitterlehner

„Reinhold Mitterlehner hat heute seine Ämter als Vizekanzler und Wirtschaftsminister sowie auch als ÖVP-Chef zurückgelegt. Er hat dies selbstbewusst getan und mit sachlichen und persönlichen Argumenten begründet. Sein Rücktritt tut mir leid, er ist aber zu respektieren“, sagt Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Er verweist darauf, dass es dem Wirtschaftsminister und Vizekanzler in den vergangenen Monaten mit vielen konstruktiven Maßnahmen innerhalb der Regierung gelungen ist, die Wirtschaftsentwicklung Österreichs ins Positive zu drehen: „Die Senkung der Lohnnebenkosten, Investitionsanreize, Forschungsprämie und vieles andere mehr haben zuletzt zu einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums und zu einer sinkenden Arbeitslosigkeit geführt. Da hat Reinhold Mitterlehner mit Innovation und Sachorientiertheit viel zu dieser positiven Trendumkehr beigetragen. Seine Bilanz kann sich sehen lassen.“

Dank für Kooperation und Zusammenarbeit

Leitl bedauert den Rücktritt seines langjährigen politischen Wegbegleiters: „Es zeigt aber von menschlicher Größe, von Geradlinigkeit und einer inneren Werte-Orientierung, dass er persönliche Konsequenzen zieht, wenn aus seiner Sicht eine negative Entwicklung nicht abzustellen ist, wenn monatelange Wahlkampf-Inszenierungen konstruktive Sacharbeit und Lösungen erschweren. Ich bedanke mich für Kooperation und Zusammenarbeit.“

Sacharbeit statt gegenseitiger Schuldzuweisung

Aus Sicht der Wirtschaft sei eine handlungsfähige Regierung für den Standort Österreich von großer Wichtigkeit, so Leitl: „Statt Dauerwahlkampf braucht es Sacharbeit, statt gegenseitiger Kritik und Schuldzuweisung braucht es eine Zusammenarbeit. Und das rasch! Wir stehen unverändert vor großen Problemen. Die kriegerischen Konflikte und Gefahren dauern an, mehr Protektionismus im Welthandel würde heimische Arbeitsplätze vernichten, der Flüchtlingsstrom nach Europa – Stichwort: Mittelmeer - nimmt wieder zu. Dabei muss Österreich noch die Integration der im Land befindlichen Migranten mit Asylstatus bewerkstelligen. Und die Auswirkungen von Brexit und Digitalisierung müssen mit kluger Politik bewältigt werden. Dazu kommt der EU-Vorsitz von Österreich im zweiten Halbjahr 2018, der viel Vorbereitung und Anstrengung erfordert. Es gibt viel zu tun.“ (PWK398/RH) 

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