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Leitl als Präsident von EUROCHAMBRES gewählt: „Make Europe Competitive“ muss Europas Antwort sein auf „Make America Great“ und „Make China Strong“ 

WKÖ-Präsident steht ab 2018 für zwei Jahre an der Spitze der Europäischen Wirtschaftskammern - Wirtschaftsoffensive soll Wettbewerbsfähigkeit stärken

WKÖ-Präsident Christoph Leitl, wiedergewählter Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES
© WKÖ WKÖ-Präsident Christoph Leitl, wiedergewählter Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl wurde heute, Freitag, mit überwältigender Mehrheit zum neuen Präsidenten der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES gewählt. Er wird ab Jänner 2018 für zwei Jahre an der Spitze des europäischen Kammerverbands stehen. 

Leitl forderte bei seiner Wahl, dass ein starkes und geeintes Europa Antworten geben müsse auf die Herausforderungen in der digitalen und globalisierten Wirtschaftswelt. „Viele Menschen haben Ängste und Sorgen, auch Migration und Klimawandel verunsichern. Die Wirtschaft versteht sich in dieser Situation als Impulsgeber, als Dienstleister und als Vermittler von Optimismus“. Die europäische Antwort auf „Make America Great“ und „Make China Strong“ könne nur lauten: „Make Europe Competitive!“

Die Europäischen Wirtschaftskammern, die europaweit über 43 nationale und zwei transnationale Kammern insgesamt rund 20 Millionen Unternehmen mit rund 120 Millionen Mitarbeitern vertreten, wollen als Antwort auf diese Herausforderungen ab 2018 in drei prioritären Bereichen auf EU-Ebene Initiativen einfordern bzw. umsetzen:

  • europäische Offensive in der Wirtschaftspolitik, z.B. durch Qualifikation und Innovation und durch die Förderung von Jungunternehmern.
  • Kampf gegen Bürokratie, z.B. durch die Einsetzung einer Task Force auf europäischer Kammerebene, um bestehende EU-Regeln im Hinblick auf deren Belastung für die Unternehmen in Europa zu durchforsten
  • Fitnessprogramm für Digitalisierung („digifit“), das allen Unternehmen eine Teilnahme in neu entstehenden Wertschöpfungsketten ermöglicht.

„Wir wissen um die Stärken und Schwächen der Wirtschaft und um die Chancen und Herausforderungen in der globalisierten digitalen Wirtschaftswelt: Jetzt geht es darum, ein passendes Konzept mit notwendigen Maßnahmen zu entwickeln und auf europäischer Ebene aktiv zur Umsetzung beizutragen. Die Europäischen Wirtschaftskammern können und werden hier einen wichtigen Beitrag leisten“, betonte Leitl: Die Wirtschaft müsse in Europa wieder einen neuen Stellenwert als Wohlstandsvermittler und als Vermittler von Lebens- und Zukunftsperspektiven erhalten. 

Leitl verwies auch darauf, dass seine Präsidentschaft bei EUROCHAMBRES eine Vernetzung mit der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2018 ermögliche. „Wir können hier als ein starkes Doppel auf EU-Ebene auftreten.“ Während des österreichischen EU-Vorsitzes werden voraussichtlich der mehrjährige EU-Finanzrahmen, der Brexit, Migration und Sicherheit sowie die Finalisierung der umstrittenen EU-Entsenderichtlinie besonders im Fokus stehen. Österreich verdankt 50 Prozent seines Wohlstands Europa. Eine starke Wirtschaftskammer leistet dazu entscheidende Beiträge. (PWK830/SR)

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