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Leitl ad JW-Bundestagung: Junge Selbstständige sind der Zukunftsturbo 

WKÖ-Präsident Christoph Leitl, JW-Bundesvorsitzende Amelie Groß, WK-Salzburg Präsident Steidl und JW-Salzburg Vorsitzender Dominik Mayer fordern verbesserte Rahmenbedingungen für Österreichs junge Selbstständige - Vor allem braucht es einen Beteiligungsfreibetrag für besseren Zugang zu Kapital - JW fordert raschen Ausbau der digitalen Infrastruktur und eine Bildungsoffensive gegen den Fachkräftemangel 

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Auf der Bundestagung der Jungen Wirtschaft (JW) treffen auch heuer wieder, mit rund 1.000 Jungunternehmerinnen, Gründern und Führungskräften, Kultur- und Innovationsgeist bei Diskussionen, Vorträgen und Networking aufeinander. Die Festspielstadt Salzburg ist dabei Impulsgeber für Kreativität und neue Erfolgsgeschichten. WKÖ-Präsident Leitl sieht den Spirit der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer als Auftrag an die zukünftige Regierung.

„Die jungen Menschen sind unsere wirtschaftliche Zukunft. Klar ist, ihr Mut und ihr Optimismus verdienen die besten Entfaltungsmöglichkeiten. Die Junge Wirtschaft nimmt Veränderungen als positive Herausforderung und Chance wahr“, lobt Leitl Tatendrang und Elan der jungen Selbstständigen in Österreich.

Digitalisierung als Gebot der Stunde

Um die heimischen Unternehmen bei den vielfältigen Herausforderungen der Digitalisierung zu unterstützen, setzt die WKÖ auf Beratung und Förderung. Neben der WKÖ-Initiative „KMU Digital“ läuft auch die „Mission Breitband“ der JW. „Unsere Kampagne hat aus dem Stand über 700 Unterstützerinnen und Unterstützer gesammelt und es werden täglich mehr. Das Bewusstsein der wirtschaftlichen Abhängigkeit von der Breitbandanbindung wächst stetig. Laut Konjunkturbarometer hat die Digitalisierung für knapp die Hälfte der jungen Selbstständigen Einfluss auf ihr Hauptgeschäftsfeld. 75% der Befragten sehen die Digitalisierung als Chance. Diese sollen sie auch ergreifen können“, unterstreicht JW-Bundesvorsitzende Groß die Forderung nach einer flächendeckenden und leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur. 

Beteiligungsfreibetrag & Bildungsoffensive gegen Fachkräftemangel

Um Stabilität in der Wirtschaft nachhaltig und langfristig zu sichern, plädiert Amelie Groß zusammen mit Präsident Leitl und Landeskammerpräsident Steindl für die Umsetzung der JW-Forderung des Beteiligungsfreibetrages. „Die nächste Bundesregierung muss hier jedenfalls rasch handeln!“ so Leitl. „Die Segel sind jetzt richtig zu setzen, um das Boot in die richtige Richtung zu steuern,“ so der Wirtschaftskammerpräsident weiter.  Es braucht „Instrumente um Wachstum zu schaffen und den Zugang zu Finanzierungen zu erleichtern. Für junge Unternehmerinnen und Unternehmer muss privates Kapital auch im Risikobereich mobilisiert werden“, ist Groß überzeugt. 

Der wirtschaftliche Erfolg Österreichs hängt aber auch von geeigneten Fachkräften ab. „Daher sind wir ganz klar der Meinung, dass es weitere Schritte hin zu einem Bildungssystem braucht, das den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen ist“, stellt die Bundesvorsitzende mit Nachdruck fest. „Es ist eine Offensive sowohl auf Ebene der Schulausbildung, als auch in Bereichen der Lehraus- und Weiterbildung notwendig. Besonders auf die digitalen Kompetenzen der Österreicherinnen und Österreicher muss abgezielt werden. Es ist schon jetzt für sehr viele Betriebe nicht möglich, alle Stellen qualifiziert zu besetzen.“

Salzburg ist der richtige Platz für den „Sound of Success“

Erfolgreiches Unternehmertum braucht nicht nur gute Rahmenbedingungen, sondern auch viel Kreativität und kann von Musik, Kunst und Kultur lernen. Dies verdeutlicht das Motto der diesjährigen Bundestagung eindeutig: #thesoundofsuccess! „So klingt der Erfolg: Einer der größten Unternehmer-Kongresse seit langem in Salzburg im Haus für Mozart, das vom erfolgreichsten Musikfestival der Welt, den Salzburger Festspielen, geleitet wird! Das passt gut zusammen: Mozart, Unternehmertum und ein Programm, das viele Blicke über den Tellerrand ermöglicht. Die Wirtschaftskammer Salzburg freut sich sehr, dass so viele Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer in Salzburg zwei Tage lang zusammenkommen, Erfolgsgeschichten austauschen und die Erfahrungen und das Wissen von Top-Speakern mitnehmen können. Ich gratuliere der Jungen Wirtschaft und ihrer Bundesvorsitzenden Amelie Groß und unserem Salzburger Landesvorsitzenden Dominik Mayer zu dieser tollen Veranstaltung“, erklärt WKS-Präsident Konrad Steindl. „Sie bringt den teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmern einen klaren Mehrwert!“

Bundestagung schafft regionale Wertschöpfung

JW-Landesvorsitzender Dominik Mayer will den Gästen der Bundestagung eine Geschichte vom Zusammenspiel von Kultur und Wirtschaft präsentieren: „Salzburg hat viele junge Talente, kluge Forscher, innovative Teams in unseren Unternehmen und eine wachsende junge Unternehmerlandschaft. Und das sieht und spürt man mit Sicherheit im Tourismus, in vielen Gewerben hin bis zur regionalen Industrie und natürlich in unserer jungen Startup-Szene. Grundlage dafür ist unsere Identität als Kulturstandort.“ Die heurige Bundestagung gibt den jungen Selbstständigen die Gelegenheit, sich zu vernetzen und mit zahlreichen strategischen Partnern aus der Jungunternehmerszene in den Dialog zu treten und Wissen auszutauschen. „Die fast 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen auch kräftige Wertschöpfung in das herbstliche Salzburg. Wir haben erfolgreich Salzburger Unternehmen in die Organisation der Bundestagung eingebunden. Alle Künstler und Dienstleister sind aus der Region,“ so Mayer. (PWK756/ES)

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