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Leitl/Roth: Wirtschaft unterstützt Regierung bei rascher Ratifizierung von CETA 

Gerade ein kleines, exportorientiertes Land wie Österreich profitiert von offenen Märkten und vom Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse - Panikmache fehl am Platz

Leitl /Roth zu CETA
© wkö

Die österreichische Wirtschaft steht „voll und ganz“ hinter dem heutigen Regierungsbeschluss, mit dem der Weg für eine rasche Ratifizierung des EU-Handelsabkommen mit Kanada - kurz CETA - durch den Nationalrat freigemacht wird. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Jürgen Roth, halten dazu fest: „Noch die letzte Regierung unter Führung der SPÖ hat - völlig zu Recht - grünes Licht für den Abschluss von CETA gegeben. Nun geht es darum, diesen Weg zu Ende zu gehen und CETA in vollem Umfang anzuwenden.“ Seit Ende September des Vorjahres ist der überwiegende Teil des Abkommens mit Kanada in Kraft, nach der Ratifizierung durch alle EU-Staaten kann er zur Gänze in Kraft gesetzt werden. 

Panikmache ist fehl am Platz

Die jetzige Panikmache um CETA sei völlig fehl am Platz und werde auf Kosten der Konsumenten und der Beschäftigten von exportorientierten Unternehmen betrieben, kritisiert Leitl. „Kanada ist ein Industriestaat westlicher Prägung. Dort gelten so wie in Österreich hohe Standards. Mit wem, wenn nicht mit einem Land wie Kanada sollten wir eine Intensivierung der Handelsbeziehungen anstreben?“

WKÖ-Vizepräsident Roth ergänzt, dass CETA ein „gut gemachtes und faires Abkommen“ sei. „Gerade ein kleines, exportorientiertes Land wie Österreich profitiert von offenen Märkten und der Forcierung des internationalen Handels.“ 

Stärker in Überseemärkten Fuß fassen

Vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen, die das Rückgrat der heimischen Wirtschaft sind, ist der Zugang zu internationalen Märkten von existenzieller Bedeutung. KMU, die in den Export streben, sind von hohen Zöllen und anderen Handelshemmnissen ungleich schwerer betroffen als große Unternehmen. Über 50.000 KMU oder 98 Prozent aller Exporteure sind KMU. Erklärtes Ziel ist, dass heimische Unternehmen noch stärker in Überseemärkten wie etwa auch Kanada Fuß fassen, da es dort eine größere wirtschaftliche Dynamik gibt. Außenhandel ist lebenswichtig für den österreichischen Wohlstand. Zudem hängt jeder zweite Job am Export.

Zusätzliche Geschäftschancen

Von CETA dürfen sich in Österreich vor allem Unternehmen - und deren Beschäftigte - aus den Bereichen Maschinenbau, Metallwaren aus der Gießereiindustrie sowie Betriebe aus der Nahrungs- und Genussmittelindustrie zusätzliche Geschäftschancen versprechen. Die bisherigen Zahlen sprechen für sich: Von Oktober 2017, also kurz nach der teilweisen Umsetzung von CETA, bis Februar 2018 nahmen die österreichische Exporte nach Kanada um 24,4 Prozent auf 510,9 Mio. Euro zu, die Lebensmittel-Exporte nach Kanada sind nach der vorläufigen Anwendbarkeit von CETA sogar bereits um 41,9 Prozent auf 19 Millionen Euro gestiegen. (PWK355/SR)

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