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Lehre statt Leere erhöht die Qualität der Lehrlingsausbildung 

Österreichweit schon 3000 Lehrlings- und rund 350 Lehrbetriebscoachings – Ziel: Minimierung der Lehrabbrüche und Vorbereitung auf den Lehrabschluss

Lehrlinge
© WKÖ

„Lehre statt Leere“ ist ein Angebot im Segment der betrieblichen Qualitätsförderungen und versteht sich als Prävention oder Interventionsangebot. Auftraggeber ist das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. Seit 2015 hilft „Lehre statt Leere“ damit Lehrlingen und Lehrbetrieben bei allen Herausforderungen rund um die Lehrausbildung. Inzwischen wurden über 3000 Lehrlings- und rund 350 Lehrbetriebscoachings kostenlos und österreichweit durchgeführt.

Das Ziel: Erfolgreicher Lehrabschluss 

Das Programm ist eine Beratung und Begleitung für Lehrlinge, Betriebe, Ausbilder sowie junge Menschen, die sich auf eine Lehrabschlussprüfung vorbereiten. Die Zahl der Lehrabbrüche soll minimiert und ein erfolgreicher Lehrabschluss erreicht werden. Dafür werden Coachings und Gespräche durch qualifizierte Coaches kostenlos und österreichweit angeboten. In den bisher rund 3000 durchgeführten Lehrlingscoachings (60 Prozent männliche, 40 Prozent weibliche Lehrlinge, ca. 31,5 Prozent Migrationshintergrund, konkret 1.007 Lehrlinge mit Migrationshintergrund seit Programmstart im November 2015) und 350 durchgeführten Lehrbetriebscoachings konnte Lehrlingen und Lehrbetrieben in vielfältiger Form geholfen werden. Dies reicht von Beratungsgesprächen über Probleme am Arbeitsplatz bis hin zur Hilfe bei der Ausbildung von Jugendlichen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen oder der Beratung bei der Integration von weiblichen Lehrlingen in untypischen Frauenberufen. 

Die Coachings

Das Lehrlingscoaching bietet Coachings und Gespräche, um Kompetenzen zur Problemlösung aufzubauen. Häufige Themen sind: Schulischer Bildungsbedarf sowie Konflikte im beruflichen und privaten Umfeld. 

Ein Grundsatz des Programmes ist, immer in der Nähe der Personen zu sein, die es bei Bedarf gerne nützen möchten: Das bedeutet, rasche Verfügbarkeit an Orten, die von Jugendlichen frequentiert werden (Berufsschulen, Lehrlingswohnhäuser und Jugendeinrichtungen) und wo es am stärksten in Anspruch genommen wird. Wesentlich ist auch die Bekanntheit bei Beratungsstellen, die Lehrlinge oder ihre Angehörigen aufsuchen. 

Das Lehrbetriebscoaching bietet individuelle Beratung und Begleitung bei anstehenden Herausforderungen in der laufenden Ausbildung, Entwicklung und Förderung sowie der Auswahl und Eingliederung von Lehrlingen. Häufige Themen sind: Verbesserung der Ausbildungsqualität, Führung und Förderung von Lehrlingen sowie Konflikte am Arbeitsplatz mit Lehrlingen.

Die Koordinationsstelle

Die bundesweite Koordinationsstelle für Lehrlings- und Lehrbetriebscoaching (KOS) ist das Kompetenzzentrum in der Durchführung der Beratungs- und Unterstützungsleistungen. In dieser Tätigkeit arbeitet es eng mit regionalen Handlungspartnern der Lehrausbildung in Österreich zusammen, die operative Umsetzung erfolgt durch eine Trägereinrichtung in dem jeweiligen Bundesland. Die Unterstützungsangebote reichen von Konfliktmanagement bei privaten, schulischen oder beruflichen Themen, Einbindung des Betriebes bzw. der Erziehungsberechtigten auf Wunsch der Lehrlinge, Berufsorientierung bei Jobwechsel, Erarbeitung von Lernstrategien, Vermittlung von Nachhilfe, Vermittlung an andere Beratungsstellen. (PWK123/US)

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