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Lebensmittelhandel unterstützt Kreislaufwirtschaft zur Erreichung von Umweltzielen

WKÖ-Konzept ermöglicht umweltfreundliches Verhalten in allen Lebenslagen – Handelsobmann Trefelik: „Kompliziertes und teures Einweg-Pfandsystem ist überflüssig“

Plastikflaschen
© Jonathan Chng/ Unsplash

„Der österreichische Handel, insbesondere der Lebensmittelhandel, unterstützt das von Wirtschaftskammer-Generalsekretär Karlheinz Kopf vorgestellte rot-weiß-rote Konzept zur Ressourcen-Schonung und Kreislaufwirtschaft“, sagt Handelsobmann Rainer Trefelik. „Dadurch können alle Menschen im Land überall dort, wo sie sich gerade aufhalten, Verpackungen wie etwa Plastikflaschen oder Dosen unkompliziert umweltbewusst entsorgen und so unsere Umwelt sauber halten“, hält der Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) fest. 

Das WKÖ-Konzept sieht eine bundesweit einheitliche Art und Weise vor, wie Konsumenten und Betriebe in ganz Österreich Verpackungen umweltgerecht entsorgen können. Darüber hinaus sollen etwa in Schulen, Spitälern, Amtsgebäuden sowie Unis flächendeckend getrennte Verpackungssammelbehälter aufgestellt werden und damit die getrennte Entsorgung so einfach wie möglich gemacht werden. 

Vom Bring- zum Holsystem und damit zu größtmöglichem Sammelkomfort und einer höheren Sammelquote 

Für Haushalte sollen im ganzen Land direkt bei Haus oder Wohnung gelbe Tonnen oder gelbe Säcke zur Verfügung stehen. „Dieser Übergang von einem Hol- zu einem Bringsystem bietet den größtmöglichen Sammelkomfort und ist der effizienteste Weg zu einer höheren Sammelquote“, sagt Trefelik. „So wird umweltbewusstes Handeln für jeden und jede Einzelne von uns noch übersichtlicher, klarer und damit einfacher gemacht.“  

Und der Sprecher des österreichischen Handels sagt auch ganz klar: „All das macht ein kompliziertes und teures Einweg-Pfandsystem in Österreich überflüssig. Das zeigen schon jetzt die Vorzeige-Bundesländer Tirol, Vorarlberg und Burgenland, die bereits heute die getrennten Sammelziele für Plastikflaschen für 2029 erreichen, und das ganz ohne Einwegpfand.“ Gerade für die vielen kleinen Lebensmittelhändler, vor allem am Land, wären die mit einem Pfandsystem verbundenen Kosten und Flächenverluste nicht verkraftbar. „Die Folge wäre eine weitere Ausdünnung der mittelständischen Nahversorgung im ländlichen Raum“, so Trefelik abschließend. (PWK352/JHR) 

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