th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Lebensmittelhandel und Lebensmittelgewerbe weisen Vorwurf der Willkür bei Mindesthaltbarkeitsdatum zurück 

Mindesthaltbarkeitsdatum wird von jedem Lebensmittelproduzenten individuell nach umfassenden Lagerungsversuchen bestimmt

©

Der österreichische Lebensmittelhandel sowie die österreichischen Lebensmittelgewerbe weisen den Vorwurf der Willkür bei der Angabe der Mindesthaltbarkeit von Milchprodukten zurück. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine gesetzlich vorgeschriebene Angabe bei der Etikettierung von Lebensmitteln. Dieses Datum gibt an, bis zu welchem Zeitpunkt das Lebensmittel bei richtiger Aufbewahrung seine spezifischen Eigenschaften – sprich Frische, Geschmack, Aussehen, Farbe, Geruch, Konsistenz und Nährwerte - behält. Bis zu diesem Datum kann der Lebensmittelunternehmer dies garantieren.

„Jeder Lebensmittelproduzent bestimmt dieses Datum aufgrund von betriebsinternen Lagerungsversuchen selbst. Diese Versuche werden für jedes Lebensmittel individuell durchgeführt, regelmäßig wiederholt und gegebenenfalls angepasst. Dadurch ergeben sich unterschiedlichste Mindesthaltbarkeitsdaten - nicht nur bei verschiedenen Produktgruppen wie Milch, Schlagobers, Joghurt, Butter etc., sondern auch bei auf den ersten Blick gleichen Produkten. Zurückzuführen ist dies auf die verwendeten Rohstoffe, den Herstellungsprozess, die Lagerbedingungen und andere Faktoren. Daraus nun eine willkürliche Vorgehensweise abzuleiten, ist absolut fehl am Platz“, stellt der Bundesinnungsmeister der Lebensmittelgewerbe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), KommR Willibald Mandl, klar. 

„All dies geschieht nicht zuletzt, um den hohen Ansprüchen der Lebensmittelsicherheit Genüge zu tun. Keinesfalls ist das Mindesthaltbarkeitsdatum als Wegwerfdatum oder Ablaufdatum zu verstehen. Die Erfahrung zeigt, dass Lebensmittel oftmals wesentlich länger genießbar sind. Hier liegt es an den Konsumenten, durch eine einfache sensorische Prüfung - Schauen, Riechen, Schmecken - festzustellen, ob die gewünschten Eigenschaften des Produkts noch vorhanden sind“, so KommR Julius Kiennast, Obmann des Bundesgremiums des Lebensmittelhandels in der WKÖ. (PWK655/SR)


von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Information und Consulting
Newsportal E-Day17: Qualifikation und Flexibilisierung wichtigste Voraussetzungen, um im Digitalen Wandel zu bestehen

E-Day17: Qualifikation und Flexibilisierung wichtigste Voraussetzungen, um im Digitalen Wandel zu bestehen

Keynote-Speaker Kai Whittaker: Wer sich nicht weiterbildet, landet in der Arbeitslosigkeit – Isabella Mader: In der EU fehlen eine Million benötigte IT-Experten mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Newsportal Scheichelbauer-Schuster zu Gewerbeordnung: Qualität und Qualifikation haben sich durchgesetzt 

Scheichelbauer-Schuster zu Gewerbeordnung: Qualität und Qualifikation haben sich durchgesetzt 

Auftrag bleibt Bemessungsgrundlage bei Nebenrechte – Reform ist gute Entscheidung für den heimischen Standort mehr

  • Handel
Newsportal Bürokratie kostet kleine Modehändler insgesamt über 1.000 Euro pro Monat 

Bürokratie kostet kleine Modehändler insgesamt über 1.000 Euro pro Monat 

Studie im Auftrag des Bundesgremiums Modehandel der WKÖ zeigt: Große personelle und finanzielle Ressourcen fließen in Bürokratie – vor allem auch in kleinen Unternehmen mehr