th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Landertshammer: Wirtschaft unterstützt neuen Kurs bei Unifinanzierung und Zugangsregelungen 

Regierung setzt Meilenstein in der Steuerung des Universitätssektors

Hörsaal
© WKÖ

„Die Wirtschaft unterstützt den neuen Kurs der Bundesregierung, der nun mit der Novelle zum Universitätsgesetz eingeschlagen wird. Damit wird ein Meilenstein in der Steuerung des Universitätssektors gesetzt, weil es nun zur Einführung von kapazitäts- und auch arbeitsmarktorientierten Zugangsregelungen und eines wettbewerbsorientierten und effizienteren Finanzierungssystems kommt“, betonte heute, Mittwoch, der Leiter der Bildungspolitischen Abteilung der WKÖ, Michael Landertshammer. Es sei erfreulich, dass im vorliegenden Paket langjährige Forderungen der Wirtschaft umgesetzt werden und die Unis notwendige Rahmenbedingungen erhalten, um den großen Ansturm an Studierenden – vor allem konzentriert auf einige wenige Studienrichtungen - managen zu können. 

Verstärkte Betonung des Leistungsgedankens

Erwartbar sei nicht nur eine Verbesserung der Betreuungsrelation, die insgesamt zu einer höheren Qualität des Studierens und Forschens führen wird, sondern dass durch eine verstärkte Betonung des Leistungsgedankens Prüfungsaktivität und Anzahl der Studienabschlüsse durch die neuen Regelungen gefördert werden, so Landertshammer: „Wir benötigen schnellere Abschlüsse und eine verbesserte Qualität der Lehre. Beides ist im Sinne der Wirtschaft, denn der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften ist groß.“ In diesem Zusammenhang sei auch die Aufstockung der Studienplätze für Studienanfänger im Bereich der Informatik um 300 zu begrüßen. Gleichzeitig sollte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, die österreichweit anzubietende Mindestanzahl um bis zu 20 Prozent zu erhöhen, da die entsprechende Nachfrage am Arbeitsmarkt bestehe.

Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Mittelvergabe

Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Mittelvergabe durch die Definition von drei Budgetsäulen sind wichtige Elemente, um die Finanzierung der heimischen Universitäten erfolgreich zu gestalten. Es ist daher nicht nur erfreulich, dass das Universitätsbudget um 1,35 Mrd. Euro auf über 11 Mrd. Euro für die Periode 2019-2021 angehoben wird, sondern dass die eingeworbenen Drittmittel und die Zahl der an den Unis angestellten Doktoranden berücksichtigt werden. „Die nun gesetzten Anreize für eine engere Zusammenarbeit von Universitäten mit Forschungspartnern und der Ausbau der forschungsorientierten Skill-Base in Österreich werden längerfristig die Bedeutung der Universitäten im österreichischen Innovationsystem steigern. Die nun getroffenen Regelungen ermöglichen den Universitäten jedenfalls auf die Herausforderungen im Bildungswesen zu reagieren“, unterstrich der Bildungsexperte der WKÖ. (PWK061/us)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • EU-Panorama

EU-Panorama vom 27. April 2018

Thema der Woche: 60 Jahre EUROCHAMBRES / Leitl: China will globale Nummer Eins werden – Europa muss es bleiben  mehr

  • News
WKÖ-Präsident Mahrer zu EU-Abkommen mit Japan: Wichtiges Signal für offene Märkte und gegen Abschottung

WKÖ-Präsident Mahrer zu EU-Abkommen mit Japan: Wichtiges Signal für offene Märkte und gegen Abschottung 

EU und Japan unterzeichnen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen - Exportland Österreich wird von Zollabbau und Reduktion von Handelshürden profitieren mehr

  • News
Roth zu CETA: Grünes Licht des Bundesrates ist gute Nachricht für Österreichs Wirtschaft

Roth zu CETA: Grünes Licht des Bundesrates ist gute Nachricht für Österreichs Wirtschaft 

Gerade als kleines, exportorientiertes Land ist Österreich auf offene Märkte und Abbau nichttarifärer Handelshürden angewiesen - Panikmache muss endlich ein Ende haben mehr