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Landertshammer: Wirtschaft freut sich über 450 neue Fachhochschulplätze 

Fokus auf MINT-Fächer sorgt hoffentlich für von der Wirtschaft dringend benötigte Fachkräfte – Digitale Transformation fordert Qualifikation quer durch alle Branchen

© wkö

„Mit der Finanzierung von 450 zusätzlichen Studienplätzen in den MINT-Fächern wird ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gesetzt, um dem Fachkräftemangel vor allem im Bereich Informatik und Ingenieurwesen entgegenzuwirken“, begrüßt Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heute von Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Harald Mahrer präsentierte Vergabe von 450 neuen Studienplätzen an Fachhochschulen ab dem Studienjahr 2018/19. 

„Gerade in Zeiten der digitalen Transformation ist die Qualifikation der zukünftigen Fach- und Führungskräfte durch rechtzeitigen Aufbau von Know-how für die Wirtschaft essentiell. Bundesminister Mahrer setzt also damit zum richtigen Zeitpunkt einen weiteren Impuls, um durch die Fachhochschulen - neben der berufsbildenden und universitären Ausbildung - weiteres Fachkräftepotential in Österreich zu fördern“, so Landertshammer, der besonders positiv hervorhebt, dass bei der Zuteilung der Studienplätze Anreize für innovative Studienmodelle – wie duale Studiengänge und Modelle für ein berufsermöglichendes Studieren - gesetzt werden.

Zahl der in MINT-Berufen Beschäftigter ist stark gestiegen

Die Zahl der Personen, die in hochqualifizierten MINT-Berufen beschäftigt sind, ist innerhalb der vergangenen zehn Jahre in allen Branchen und Unternehmensbereichen (z.B. Unternehmensführung, Forschung & Entwicklung, Vertrieb und Controlling) stark gestiegen. „Unsere Unternehmen müssen den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften im Bereich der Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Informatik decken können, um durch Innovation den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken. Wichtig sei nun, dass Hochschulen auch geeignete Bewerber für die geschaffenen Plätze bekommen, daher müsse man bereits frühzeitig bei Kindern, insbesondere Mädchen, das Interesse am Bereich MINT wecken, so Landertshammer abschließend. (PWK778/ES)

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