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Landertshammer: Masterplan für Digitalisierung im Bildungswesen wichtig gegen Fachkräftemangel 

Wirtschaft begrüßt den Masterplan des Bildungsministeriums – digitale Kompetenzen sind Basis für wirtschaftlichen Erfolg

Digitalisierung im Bildungswesen
© WKÖ

„Digitale und auch technische Kompetenzen sind die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg sowie für Innovationen und daher für die Wertschöpfung unverzichtbar. Der Masterplan für Digitalisierung im Bildungswesen des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) entspricht den Forderungen der Wirtschaft und ist daher unbedingt zu unterstützen“, begrüßt Michael Landertshammer, Leiter der Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den heute vorgestellten Masterplan. 

Gerade in Zeiten, in denen sich die Suche nach geeigneten Mitarbeitern immer schwieriger gestaltet, sei die Entwicklung einer Zukunftsstrategie besonders wichtig: „Wenn es dem Bildungssystem nicht gelingt, die digitalen und technischen Kompetenzen verlässlich zu vermitteln, wird sich der Fachkräftemangel noch verstärken“, warnt Landertshammer. Außerdem werden Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Big Data und Robotics viele Jobs verändern, sich durch entsprechende Bildungsmaßnahmen darauf vorzubereiten, sei unerlässlich.

Interesse an Technologie steigern

Landersthammer begrüßt in diesem Zusammenhang auch alle Initiativen, die das Interesse an neuen technologischen Entwicklungen sowie an Technologie insgesamt steigern. „Besonders auch unter Mädchen gilt es, diese Interessen zu fördern. Entsprechende Initiativen sollten schon in der frühkindlichen Erziehung ansetzen und quer über alle Schulstufen ausgerollt werden“, so der WKÖ-Bildungsexperte. Eine Schlüsselfunktion komme dabei dem Lehrpersonal sowie Lehrlingsausbildern zu. „Sie sind bei der Umsetzung des Masterplans Digitalisierung systematisch in bundesweite Schulungskonzepte einzubinden - und zwar über alle Bildungsstufen hinweg, also vom Kindergarten über die Volksschule, Berufsschule bis hin zu allgemeinbildenden und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen und auch im Hochschulbereich“, sagt Landertshammer. (PWK588/DFS)

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