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Landertshammer: Historischer Tag für den österreichischen Ingenieur 

Ingenieur auf Stufe 6 des NQR eingereiht – bessere Vergleichbarkeit mit anderen Bildungsabschlüssen vor allem auf internationaler Ebene

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„Die einzigartige Qualifikation ‚Ingenieur‘ wird in Zukunft europaweit vergleichbar und damit sowohl dieser berufsbezogene Bildungsabschluss als auch unsere Unternehmen international wettbewerbsfähiger“, zeigt sich Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), erfreut. Gestern, Mittwoch, erfolgte die definitive Einreihung des Ingenieur-Titels auf die Stufe 6 des 8-stufigen „Nationalen Qualifikationsrahmens“ (NQR). Somit ist die Ingenieur-Qualifikation genau 100 Jahre nach ihrer Einführung auf der gleichen Stufe des NQR wie der Bachelor. Eine Berechtigung im hochschulischen Bereich sei damit aber nicht verbunden, es sei damit vielmehr gelungen die Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen und das Aufzeigen von Gleichwertigkeit vor allem auf internationaler Ebene zu erreichen.

„Dem HTL-Ingenieur aus Österreich wird jetzt endlich auch die formale Anerkennung beigemessen, die er schon längst verdient hat. Österreichische Unternehmen werden in Zukunft dadurch auch bei europäischen Ausschreibungen wieder zum Zug kommen, wo etwa eine gewisse Quote an Bildungsabschlüssen unter den an der Ausschreibung teilnehmenden Firmen erforderlich war, der österreichische HTL-Ingenieurs-Abschluss aber bisher nicht anerkannt wurde“, unterstreicht Landertshammer. Diese Problematik werde jetzt durch den NQR und die Einreihung auf Stufe 6 gelöst. 

Europaweit bessere Vergleichbarkeit von Qualifikationen

Der NQR bildet unterschiedliche Qualifikationen bzw. Ausbildungen ab und ordnet sie auf einer 8-stufigen Skala nach Kompetenzen und Arbeitsbereich. Der österreichische Nationale Qualifikationsrahmen, der auf der Grundlage des europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) 2016 in Kraft getreten ist, ermöglicht europaweit eine bessere Vergleichbarkeit von Qualifikationen. Die Zuordnung erfolgt nicht nur aus der Perspektive des Bildungssystems selbst, sondern auch mit Blick auf die effektive Bedeutung eines Abschlusses am Arbeitsmarkt. 

Die Wirtschaftskammern in den einzelnen Bundesländern sind vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit Verordnung als Zertifizierungsstellen eingerichtet und stehen seit dem Inkrafttreten des neuen Ingenieurgesetzes im Mai dieses Jahres zur Verfügung. Seither ist es möglich, auf der Seite http://wko.at/ingzert Informationen einzuholen und elektronisch Anträge zu stellen. (PWK686/BS)

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