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Längerfristiger Vergleich zeigt: Anteil der Erwerbstätigen kräftig gestiegen 

Nicht nur mehr Teilzeit-, sondern auch mehr Vollzeit-Arbeitende – WKÖ-Experte Gleißner: keine Erosion des klassischen Arbeitsverhältnisses in Österreich

Arbeiter und Arbeiterinnen
© WKÖ

Die österreichischen Unternehmen sorgen derzeit für eine Reihe von positiven Trends am Arbeitsmarkt und diese betreffen keineswegs nur Teilzeitjobs: Wie längerfristige Betrachtungen zeigen, ist auch der Anteil der Vollzeitbeschäftigten steigend. 

So hat laut Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria der Anteil der Arbeiter und Angestellten an der erwerbsfähigen Bevölkerung innerhalb von zehn Jahren von 53 Prozent 2008 auf 57,6 Prozent im Jahr 2018 zugenommen trotz dazwischenliegender Wirtschaftskrise.

„Zu diesem Trend trägt natürlich die immer beliebtere Teilzeit bei, aber auch der Anteil der vollzeitbeschäftigten Arbeiter und Angestellte ist allein in den vergangenen beiden Jahren von 39,3 Prozent auf 40,9 Prozent gestiegen. Diese Zahlen zeigen, dass die Unternehmen kräftig Jobs schaffen und dass diese mit großer Mehrheit klassische Arbeitsverhältnisse sind“, sagt Rolf Gleißner, stellvertretender Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Es gibt daher keinen Beleg dafür, dass prekäre Verhältnisse in Österreich vordringen, im Gegenteil“, stellt der Experte klar. 

So viele zusätzliche Vollzeitjobs wie Klagenfurt Einwohner hat

Beeindruckend ist die Entwicklung auch in absoluten Zahlen: Von 2016 bis 2018 sind rund 103.400 neue Vollzeitjobs in der Privatwirtschaft entstanden. Das heißt, die Unternehmen haben innerhalb von zwei Jahren mehr Vollzeitarbeitsplätze geschaffen, als die Stadt Klagenfurt Einwohner hat.

Teilzeit wird in Österreich übrigens überwiegend auf eigenen Wunsch gearbeitet. In Österreich gaben laut Eurostat nur 10,5 Prozent der Teilzeitbeschäftigten an, dass sie gerne länger arbeiten würden. Im EU-Schnitt beträgt der Anteil der unfreiwilligen Teilzeit hingegen 24,8 Prozent. Häufigster Grund für den Wunsch nach Teilzeit ist die leichtere Vereinbarkeit mit der Kinderbetreuung. 

Möglichkeit der Teilzeit erhöht die Frauenerwerbsquote

WKÖ-Experte Gleißner sieht in der besseren Vereinbarkeit aber nicht den einzigen Vorteil des in den vergangenen Jahren gestiegenen Teilzeitanteils. „Seit 1994 hat sich die Erwerbsquote bei Frauen von 61,3 Prozent auf 72 Prozent erhöht. Das heißt, das verstärkte Angebot von Teilzeitbeschäftigung hat auch dazu geführt, dass immer mehr Frauen erwerbstätig sind“, betont Gleißner. (PWK264/DFS)

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