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Ladung erst transportieren, wenn diese gekonnt palettiert und gesichert ist 

Symposium für Ladungssicherung: 150 Experten aus 17 Ländern erörtern Herausforderungen beim sicheren Transport

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„Nur bei richtiger Ladungssicherung können Transportketten reibungslos funktionieren. Und nur dann bleiben die Betriebe von Eintragungen in europaweite Kontrolldatenbanken und Verkehrsunternehmensregister verschont“, betonte Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich, beim 5. Internationalen Symposium Ladungssicherung des Sachverständigenverbands EUMOS in Wien. 

Der Hintergrund: Ähnlich wie bei einem Ampelsystem werden Unternehmen mit mehr Verstößen und höherem Risiko bei Straßengüterverkehrskontrollen künftig öfter kontrolliert, sehen die Vorgaben der EU-Richtlinie zur Technischen Unterwegskontrolle vor. 

Ladungssicherung zählt ab Mai bei elektronischer Risikobewertung

Die Liste der Verstöße, die im Zuge von Verkehrskontrollen europaweit vernetzt protokolliert werden, wächst laufend. Neben den Lenk- und Ruhezeiten geht es auch um Prüfergebenisse über den technischen Zustand, Gewichtsgrenzen, Abmessungen, Gewerbelizenzen oder Führerschein-Weiterbildungen. Die Ladungssicherung kommt ab 20. Mai 2019 zur elektronischer Risikobewertung von Unternehmen dazu, erläuterte Klacska. 

Positivkontrollen bieten eine Möglichkeit, das Risikoprofil von Unternehmen zu verbessern. Wichtig wäre dabei, dass auch Rehabilitierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Eingabe von Verstößen in Datenbanken anerkannt werden, forderte der Branchensprecher mehr Augenmaß im Umgang mit Verstößen. 

Verlader, Transporteure und Lenker sind gemeinsam für die richtige Ladungssicherung verantwortlich. Die wichtigste Voraussetzung ist jedoch eine transportsichere Verpackung, mahnt Klacska bereits beim Design und der Konstruktion von Produkten ein hohes Sicherheitsbewusstsein ein. 

Millionenschäden durch unzureichende Sicherung

„Falsche oder unzureichende Ladungssicherung kostet die Unternehmen jährlich Millionenbeträge“, betonte Klacska und plädierte dafür, in der Auftragskette Verantwortlichkeiten nicht abzuwälzen und Sicherungsvorgänge nicht zu bagatellisieren. Auch Potenziale und Chancen einer Prozessoptimierung durch Digitalisierung im Ladungssicherungsbereich dürfe man nicht außer Acht lassen.

Über EUMOS

EUMOS ist ein Sachverständigenverband, der sich auf europäischer Ebene mit Fragen der Transportsicherheit beschäftigt. EUMOS befasst sich insbesondere mit Fragen der Ladungssicherung, der Verpackung, der Ladeeinheitenbildung, der Fahrzeugtechnik sowie der Prozessoptimierung samt dynamischen Labor-Prüfverfahren. EUMOS (European Safe Logistics Association, Europe Moves Safe) hat seinen Sitz in Brüssel. Beim Int. Symposium 2017 treffen sich Experten aus 17 Ländern, darunter Sachverständige aus den USA, Malaysia oder Weißrussland. (PWK711/PM)

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