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Kulturerbe Rauchfangkehren

UNESCO zeichnet Handwerk der Rauchfangkehrer als immaterielles Kulturerbe aus 

Innungsmeister Peter Engelbrechtsmüller
© WKÖ/DMC Innungsmeister Peter Engelbrechtsmüller

Jahrhundertealte Handwerkstechniken des Rauchfangkehrens wie das Beschliefen (Besteigen), Patschokieren (mörteln) und Ausbrennen von Rauchfängen werden heute noch in ganz Österreich professionell ausgeübt. Seit dem 17. Jhd. steht das Handwerk außerdem symbolisch für Glück und Sicherheit und ist Teil diverser gesellschaftlicher Rituale. Dafür wurde am 17. Dezember 2019 das Handwerk im Rauchfangkehrermuseum in Wien durch die UNESCO feierlich als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet. 

Die Urkunde wurde durch UNESCO-Generalsekretärin Patrizia Jankovic vergeben, unter den Festrednern waren neben Innungsmeister Peter Engelbrechtsmüller auch Bundesspartengeschäftsführer Reinhard Kainz, Bundesspartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster sowie WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz. 

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Auszeichnung für Bräuche und Werte 

Seit 2003 nimmt die UNESCO gelebte Traditionen jeder Art unter dem Begriff „Immaterielles Kulturerbe“ auf. Das sind Bräuche, künstlerische Darstellungsformen oder eben Handwerkstechniken – wichtig ist, dass menschliches Wissen und besondere Fertigkeiten zum Vorschein kommen. Neben dem Gewerbe der Rauchfangkehrerinnen und Rauchfangkehrer wurden bereits die Wiener Heurigenkultur oder auch das Jauken, ein traditioneller Hochflugtaubensport, als immaterielles Weltkulturerbe erfasst.  

Rauchfangkehrer
© WKÖ/DMC

Gelebte Tradition für das Handwerk 

Österreich blickt auf eine Jahrhundertealte Tradition für das Handwerk zurück. Gleichzeitig ist es eine Herausforderung, die traditionelle Arbeitsweise in die Moderne zu führen. „Gesellschaftliche Praktiken und traditionelles Handwerk sind wesentliche Bestandteile zur Erhaltung des Kulturerbes. Traditionelles Handwerk in Österreich braucht ein neues Selbstverständnis und mehr öffentliches Bewusstsein für seinen gesellschaftlichen Wert, um erhalten zu bleiben“, betont Scheichelbauer-Schuster.  

Rauchfangkehrer
© WKÖ/DMC

Rauchfangkehrer stehen für Glück und positive Werte  

Aktuell üben in Österreich mehr als 620 Personen den Beruf des Rauchfangkehrers aus. Dass das Gewerbe traditionsreich ist, zeigen schon die Uniformen, die bei der täglichen Arbeit getragen werden. Trotz der schwarzen Farben steht diese aber landesweit für positive Werte, der Rauchfangkehrer vor der Tür steht allgemein für Glück und einen positiven Ausblick in die Zukunft. Das positive Image trägt auch wesentlich dazu bei, dass sich der Lehrberuf des Rauchfangkehrers auch im 21. Jhd. gleichbleibend hoher Nachfrage erfreut. (das) 

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