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Künstliche Intelligenz: Potenziale nutzen und Anwendung vorantreiben

Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) ist ein bislang noch unterschätzter Wirtschaftsfaktor - Constantinus-Gewinner Hex.ai zeigt innovatives Anwendungsbeispiel

KI Künstliche Intelligenz
© Envato

Die COVID-19-Krise trifft zahlreiche Menschen und Betriebe weiterhin schwer und zeigt auch 2021 deutlich, wie sehr der Digitalisierungsgrad eines Landes dessen Krisenfestigkeit beeinflusst. Spätestens seit der Umstellung auf Home-Office ist klar, wie wichtig digitale Lösungen zur Sicherung und Optimierung betrieblicher Prozesse seien können – ausgestattet mit Künstlicher Intelligenz (KI). Doch was die konkrete Anwendung von KI betrifft, hinkt Österreich im internationalen Vergleich deutlich hinterher. So kam Künstliche Intelligenz 2018 bei nur 12% der österreichischen Betriebe zur konkreten Anwendung, wie eine Studie der Boston Consulting Group (BCG) herausgefunden hat.

"Was die österreichische Wirtschaft jetzt braucht, sind neue Impulse, die zunehmend aus den Bereichen der Cutting-Edge-Technologien, wie Künstliche Intelligenz, kommen werden. Durch konkrete Anwendungsfälle von KI, können wir die Wirtschaft stärken und krisensicherer werden", zeigt sich Alfred Harl, Obmann des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), überzeugt 

Künstliche Intelligenz als fixer Bestandteil der Wirtschaft 

Die Automatisierung und Optimierung von Betriebsprozessen oder Informationsbeschaffung bietet in Betrieben viel Potenzial zur Produktions- und Effizienzsteigerung. So rechnet die BCG-Studie mit fünf Milliarden Euro zusätzlicher Wertschöpfung durch den Einsatz von KI in der heimischen Industrie. Laut "Artificial Intelligence Mission Austria 2030"-Report des Infrastruktur- und des Wirtschaftsministeriums kann bis 2035 alleine in der Warenerzeugung ein Wertschöpfungswachstum von 2,3% gerechnet werden, gefolgt von der Land- und Fortwirtschaft (+2,1%) und dem Finanz- und Versicherungsdienstleistungsektor (+2,0% Quelle: VDI/VDE 2018 nach Purdy und Daugherty 2017). "Künstliche Intelligenz ist schon lang nicht mehr nur etwas, das wir aus der Sciene-Fiction kennen; sie wird sehr bald ein fixer und wesentlicher Bestandteil der globalen Wirtschaft sein. Wichtig ist, hier dran zu bleiben und sich im starken internationalen Umfeld nicht abhängen zu lassen", betont Harl. Tatsächlich ist Österreich ein guter Standort für die Weiterentwicklung von KI-Anwendungen. Harl: "Österreichische Unternehmen profitieren hier von den enorm gut ausgebildeten KI- und IT-Expertinnen und -Experten sowie von einer sehr fundierten KI-Forschung." 

Hex.ai: KI-Anwendung aus Österreich

Dass KI effizient und erfolgreich für konkrete Anwendungsbeispiele genutzt werden kann, beweist die Kärntner Firma Hex GmbH mit ihrem Projekt Hex.AI, entwickelt für ihren Kunden Rail Cargo Austria AG. Um Stehzeiten und Leerfahrten sowie Umweltbelastungen zu reduzieren, entwickelte das Unternehmen Optimierungsalgorithmen für eine datenbasierte, automatisierte und intelligente Lokumlaufplanung. Bereits das Pilotprojekt zeigte große Erfolge: So werden durch die Digitalisierung der Planung deutlich weniger Triebfahrzeuge benötigt, was zu Kosteneinsparungen und zu reduzierten CO2-Emissionen führt. Für dieses Projekt gewann Hex GmbH den Constantinus Award in der Kategorie "Digitalisierung/Internet of Things".  Harl: "Es sind Projekte wie dieses, die zeigen, was mit KI alles erzielt werden kann. Und es ist erst der Anfang." 

Preisgekrönte Beratung aus Österreich 

Seit 2003 zeichnet der Constantinus Award jedes Jahr die besten Beratungsprojekte Österreichs in acht Kategorien aus und hebt somit die besten Innovationen, die Österreichs UnternehmensberaterInnen, BuchhalterInnen und IT-DienstleisterInnen zu bieten haben, hervor. Seit dem 8. März 2021 läuft die Einreichphase für den Constantinus Award 2021. InteressentInnen und Interessenten können ihr Beratungsprojekt bis 17. Mai 2021 unter einreichen.constantinus.net einreichen. 

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT)

Mit mehr als 73.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen unter

Der Constantinus Award

Seit 2003 wird Österreichs großer Beratungs- und IT-Preis jährlich verliehen. Eine hochkarätige 100-köpfige Jury bestimmt in einem zweistufigen Prozess, welche die kreativsten, innovativsten und anspruchsvollsten Projekte der österreichischen Beratungs- und IT-Branche sind. Der Constantinus Award wird jedes Jahr in einem anderen Bundesland verliehen.

Weiter Informationen unter: 

Der Constantinus European Award & Constantinus International Award

Angesichts der Globalisierung wichtiger denn je: Der Constantinus Award ist eine grenzenlose Erfolgsgeschichte, denn mit dem Constantinus European Award und dem Constantinus International Award ist die Auszeichnung besonderer Beratungsqualität auch international erfolgreich verankert. Harl: "Neue Märkte und Kundinnen und Kunden gibt es nicht nur bei uns. Österreichische Beratungsqualität punktet auch im Ausland. Das fördern wir mit erstklassiger Aus- und Weiterbildung unserer Beraterinnen und Berater." (PWK172/ES)

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