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Kühnel: Pädagogik-Paket stärkt Leistungsprinzip an heimischen Schulen 

Generalsekretär-Stellvertreterin der Wirtschaftskammer Mariana Kühnel begrüßt Pädagogik-Paket - Vermittlung von Schlüsselqualifikationen im Fokus

Schule
© WKÖ

„Die Ausbildung unsere Kinder und Jugendlichen muss sicherstellen, dass diese erfolgreich in ihrem künftigen Berufsleben Tritt fassen können. Das nun von Bildungsminister Faßmann vorgestellte Pädagogik-Paket bringt deutlich zum Ausdruck, dass es darum geht, eine fundierte, leistungsbezogene Basis als Vorbereitung auf die weiteren Bildungswege zu legen. Die Wirtschaft begrüßt daher das vorliegende Paket. Es setzt mit einer klaren Leistungsbeurteilung in der Volksschule und der Neuausrichtung der NMS zur Mittelschule die richtigen Schwerpunkte und stärkt mit der Wiedereinführung des freiwilligen 10. Schuljahres an den Polytechnischen Schulen den berufsbildenden Gedanken“, betont heute, Montag, Mariana Kühnel, Generalsekretär-Stellvertreterin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Fachkräftemangel beginne in der Schule, Bildungslücken müssten geschlossen werden, damit mehr potenzielle Lehranfänger den Sprung in die duale Ausbildung schaffen, so Kühnel. Die Sicherstellung des Erwerbs der Grundkompetenzen in der Volksschule und die Etablierung einer leistungsorientierten Mittelschule bedeute jedenfalls einen „massiven Schritt“ zu mehr Qualifikation im Bildungssystem. 

Autonomiegedanke in der Schule soll gestärkt werden

Erfreulich aus Sicht der WKÖ, sei, dass der Autonomiegedanke in der Schule gestärkt werden soll und Maßnahmen der Förderung bzw. Differenzierung am jeweiligen Schulstandort der Mittelschule selbst getroffen werden können: „Gerade in sehr heterogenen Klassen ist das Vermitteln der entsprechenden Schlüsselqualifikationen in den Hauptfächern schwierig. Es war an der Zeit, dass die Politik hier reagiert und die an einzelnen Schulstandorten bereits erprobten Konzepte nun flächendeckend ermöglicht“, betont Kühnel. Die Umsetzung müsse richtigerweise in der autonomen Entscheidung des Schulstandorts liegen. Dort wisse man am besten, wie eine ideale Förderung und Forderung der Schülerinnen und Schüler gelingen könne.

Leistungsgedanke erhält einen höheren Stellenwert

Des Weiteren steht mit der Reform der Benotungssystematik in der Volksschule und Mittelschule ein weiterer Schritt hin zu mehr Noten- und Leistungswahrheit bevor: „Transparente Notengebung und die Übereinstimmung von Benotung und tatsächlicher Leistung sind öfter nicht stimmig. Die Schulen erhalten jetzt mit dem neuen pädagogischen Paket ein durchgängiges, abgestimmtes Benotungssystem, in dem der Leistungsgedanke einen deutlich höheren Stellenwert erhält als dies bisher der Fall war“, so Kühnel.

Zudem verweist die WKÖ-Generalsekretär-Stellvertreterin darauf, dass insbesondere an der Schnittstelle NMS – und hier gerade im urbanen Bereich -  noch Luft nach oben bestehe. 45 Prozent der Pflichtschulabsolventen könne nicht oder kaum sinnerfassend lesen. „Bildung und Ausbildung haben klare arbeitsmarktrelevante Faktoren. Und es ist im allgemeinen Interesse, dass unsere jungen Menschen am Ende der Pflichtschulzeit in den weiteren Bildungs- und Berufswegen reüssieren können.“

Bildungspflicht anstatt einer Schulpflicht verankern

„Die Grundlagen für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn werden im Bereich der elementaren Bildung gelegt. Das Pädagogik-Paket bringt Noten und Leistung in Einklang und hat klar die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen im Fokus. Aus Sicht der Wirtschaft geht es nun darum, eine Bildungspflicht anstatt einer Schulpflicht zu verankern, denn ein Pflichtschulabschluss muss das verbindliche Erreichen von Grundkompetenzen garantieren. Dafür wurde heute ein wesentlicher Schritt gesetzt“, so Kühnel, die abschließend betont: „Mit großen Erwartungen sehen wir auch dem Masterplan Digitalisierung für das Bildungswesen entgegen.“ (PWK649/us)

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