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Kühnel zu OECD-Review: Aktive Innovationspolitik ist Zukunftsversicherung für unseren Standort! 

Innovationsbegriff auf breite Basis stellen – Innovationsförderung für alle Unternehmen bestmöglich nutzbar machen

WKÖ-Generalsekretär Stv. Mariana Kühnel
© WKÖ/Marek Knopp WKÖ-Generalsekretär Stv. Mariana Kühnel

„Im vorliegenden OECD-Review zur heimischen Forschungspolitik sind eine Reihe von Punkten angeführt, die wir als Wirtschaft sehr positiv bewerten und die zeigen, dass bereits heute ein wichtiger Konsens im Bereich der F+E-Politik besteht. Denn im globalen Wettbewerb um Wachstum und Wohlstand sind Innovationen die wichtigste Zukunftsversicherung die wir haben“, betonte heute, Donnerstag, die stellvertretende Generalsekretärin der WKÖ, Mariana Kühnel. Die WKÖ-Generalsekretärin verweist etwa auf die Empfehlung der OECD in Hinblick auf die neue FTI-Strategie nach 2020, bestehende Strategien im Zusammenhang mit Innovationspolitik zu berücksichtigen. „Maßnahmen wir die Open Innovation Strategie aber auch die Kreativwirtschaftsstrategie tragen zu einer Profilbildung Österreichs in der FTI-Politik bei. Die Wirtschaftskammer arbeitet intensiv an einer Innovationsstrategie, weil wir als Standort gefordert sind, Fußabdrücke in der Innovationslandschaft zu hinterlassen. Die Beibehaltung der Forschungsprämie ist hierfür ein zentraler Hebel, weil sich Österreich als F+E-Standort durch diesen steuerlichen Anreiz einen wesentlichen Standortvorteil verschafft“, so Kühnel.

In Hinblick auf das neue europäische Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe gelte es, Synergien zu suchen und auch in der Forschung einen stärkeren Fokus auf gesellschaftliche Herausforderungen zu richten. Gleichzeitig wir müssen danach trachten, die bestehende österreichische F&E- und Innovationspolitik von einem technologischen und forschungsgetriebenen Verständnis des Innovationsbegriffs weiterzuentwickeln. Im Zuge der Digitalisierung und des gesellschaftlichen Wandels gewinnen gesellschaftliche Innovationen und neuartige Innovationsformen wie Crowdsourcing und Co-Creation an Bedeutung. Wir brauchen daher ein breiteres Innovationsverständnis im gesamten FTI-System und müssen das in einer neuen FTI-Strategie strategisch und verbindlich adressieren“, so Kühnel. 

Forschungs- und Innovationsförderung für alle Unternehmen

Aus Sicht der Wirtschaft gilt es zudem die angewandte Forschung weiter zu stärken und themenoffene bottom-up Ansätze zu vertiefen und damit tatsächlich jedes forschungsaffine Unternehmen anzusprechen. „Wir wollen keinesfalls eine Trennung zwischen KMU und Großbetrieb, wir wollen Forschungs- und Innovationsförderung für alle Unternehmen ohne Unterschied nutzbar machen“, betonte die stellvertretende WKÖ-Generalsekretärin. Parallel hierzu wäre eine Exzellenzinitiative für Österreich als „sinnvolle Ergänzung“ anzusehen, um den Wissenschaftsfonds (FWF) zu stärken. Gleichzeitig brauchen wir aber auch eine Initiative für die angewandte Forschung! 

„Die Position der Wirtschaft ist klar: Innovationen und Unternehmertum gehen Hand in Hand und die Zahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Unternehmen der Innovations-Turbo unseres Landes sind. Zwei Drittel der Forschungsausgaben in Höhe von jährlich rund 10 Mrd. Euro stammen aus der Wirtschaft. Jetzt gilt es, an den Schnittstellen von Wissenschaft und Wirtschaft zu arbeiten und diese dort zu verbessern, wo ein systematischer Zugang fehlt. Der vorliegende Review stellt Österreichs Innovationspolitik ein gutes Zeugnis aus und liefert einen wesentlichen Befund als Basis für die weitere Themenfindung in den kommenden Monaten in Hinblick auf die FTI-Strategie“, so Kühnel abschließend.  (PWK875/US)

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