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Krejcik: „Elektrohandel ist für Kundenwünsche im Weihnachtsgeschäft gut gerüstet“

Österreichischer Elektrohandel punktet mit besonders klimafreundlichen Geräten und Serviceleistungen  

Elektrohandel
© WKÖ

Wolfgang Krejcik, Obmann des Bundesgremiums Elektro- und Einrichtungsfachhandel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), sieht den österreichischen Elektrohandel für die Kundenwünsche im Weihnachtsgeschäft 2019 gut vorbereitet. Zudem lassen sich bereits erste Nachfrage-Trends erkennen bzw. prognostizieren: „Einer davon ist der Bereich TV-Geräte“, sagt der langjährige Branchensprecher. Dabei wird eine verstärkte Nachfrage nach Großgeräten mit Bildschirmgrößen von 65 Zoll (das sind 165 cm) und darüber erwartet. „Das sind wichtige Umsatzbringer“, so Krejcik, der selbst Elektrohändler in Wien ist.

„Bemerkenswert gut läuft wieder das Handygeschäft, wobei hier der Trend in Richtung teurerer Modelle geht“, so Krejcik. Weiters wird laut Krejcik auch für Küchengeräte vermehrt investiert, nachdem sich die Küche zunehmend zu einem Aktivitätszentrum für alle Familienmitglieder entwickelt. 

Geräte mit effizientem Energieverbrauch schonen Klima

Neben Kaffeeautomaten, Dampfgarern und ähnlichem stehen große Haushaltsgeräte wie Waschautomaten, Trockner, Geschirrspüler oder Kühlgeräte im Mittelpunkt des Interesses. Nicht nur vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadiskussion werden Geräte mit möglichst effizientem Energieverbrauch besonders nachgefragt. „Die Ersparnis wirkt sich sofort dramatisch in der Stromrechnung aus, von den Folgen für einen positiven Klimahaushalt gar nicht zu reden. Ein Kühlgerät Baujahr 2005 verbraucht etwa doppelt so viel Strom wie ein vergleichbares aktuelles Modell“, weiß Wolfgang Krejcik.

Wolfgang Krejcik, Obmann des Bundesgremiums Elektro- und Einrichtungsfachhandel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
© WKÖ Wolfgang Krejcik, Obmann des Bundesgremiums Elektro- und Einrichtungsfachhandel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

Für all diese und viele weitere Produkte bietet der österreichische Elektrohandel bei vergleichbaren Preisen zahlreiche Serviceleistungen an - wie Lieferung bis ins Wohnzimmer, Montage, Inbetriebnahme, Entsorgung von Altgeräten und Erklärung mit Bedienhinweisen. Krejcik: „Da kommt kein ausländisches Versandunternehmen mit“. Angebote wie „Lieferung bis zur Gehsteigkante“ sind für Käufer einer 100 Kilogramm schweren Waschmaschine wenig hilfreich und bedeuten oft kaum überwindbare Probleme. Und mit der kompetenten Beratung, Empfehlung und Hilfe bei Problemen durch einen Menschen aus Fleisch und Blut kann wohl kein Telefon-Callcenter mithalten“, hebt Krejcik die Stärken und Vorteile des Handels vor Ort hervor. 

Handelsunternehmen im Wettbewerb stärken

Weil österreichische Unternehmen im Land Steuern und Abgaben zahlen, Arbeitsplätze sichern, Löhne und Gehälter zahlen und überdies umfangreiche Sozialleistungen bieten, verlangt der Elektrohandels-Branchensprecher mehr Anerkennung für Unternehmerinnen und Unternehmer und deren Engagement. „Die österreichische Wirtschaft und da insbesondere der Handel steht im heftigen Wettbewerb mit ausländischen Unternehmen. Letztere genießen aber oft ungerechtfertigter Weise Wettbewerbsvorteile; etwa dadurch, dass sie hierzulande nur einen Bruchteil der Kosten haben, die österreichische Unternehmen schultern müssen.“ Das bleibe jedoch etwa bei Lohnverhandlungen von Arbeitnehmerseite vielfach unerwähnt, kritisiert Krejcik. Er verlangt „Chancengleichheit für die rot-weiß-rote Wirtschaft“. (PWK551/JHR)

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