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Kreativwirtschaftsbasierte Trendexpedition für mehr Innovation 

Kreativwirtschaftsgespräche der KAT beleuchten Megatrends und ihre Bedeutung für die Kreativwirtschaft

Kreativwirtschaft
© WKÖ

Gestern, Montag, standen die Kreativwirtschaftsgespräche der Kreativwirtschaft Austria (kurz KAT) in der WKO unter dem Motto „Megatrends“. Trendforscherin und Design Thinkerin Roxanna Noll erzählte den über 200 Kreativschaffenden, die sowohl vor Ort als auch via Livestream aus ganz Österreich zugeschalten waren, wie sie durch das Wissen über Megatrends als Unternehmen profitieren können. Gerin Trautenberger, Vorsitzender der Kreativwirtschaft Austria: „Dieser Abend hat die Vorreiterrolle der heimischen Kreativschaffenden im Innovationsbereich bestätigt und einmal mehr verdeutlicht, dass Unternehmerinnen und Unternehmer der Kreativwirtschaft, Zukunftstrends und Marktchancen nicht abwarten, sondern aktiv mitgestalten müssen, um innovativ zu sein. Dieses Wissen geben sie auch an ihre Kundinnen und Kunden weiter und schaffen damit Cross-Over Effekte.“ 

Megatrends als Ausgangspunkt für mehr Innovation

In ihrer Keynote bezeichnet Roxanna Noll Megatrends als „Lawinen in Zeitlupe, die ihre Wirkungskraft langsam aber sicher entfalten und dabei alle Bereiche des Lebens berühren“. Aus diesem Grund seien sie ein geeigneter Ausgangspunkt und Rahmen für strategische Fragestellungen und Innovationsprojekte. Für Kreativschaffende hat vor allem der Megatrend „Konnektivität“ einen hohen Stellenwert. Mit der Produktion digitaler Technologien wie Blockchain, Wearables oder Smarten Geräten, die unseren Alltag bereits vielseitig durchdringen, leisten Kreative laufend Pionierarbeit. 

„Eine der größten Herausforderungen wird es sein, dem Internet der Dinge und der damit einhergehenden Datenflut mit innovativen Geschäftsmodellen zu begegnen“, hielt die ausgebildete Design Thinkerin vom Zukunftsinstitut Workshop GmbH fest. Vor dem Hintergrund des Megatrends „Individualisierung“ suchen Menschen heute immer häufiger nach besonderen und einzigartigen Erfahrungen. „Der Cross-Innovation-Ansatz hilft Lösungen zu entwickeln, die diesem Anspruchsdenken gerecht werden und diese langfristig am Markt zu etablieren“, so Noll.

Innovationskraft der Kreativwirtschaft 

Es zeigt sich in den Österreichischen Kreativwirtschaftsberichten, dass Kreativschaffende Impulsgeber für Innovationen sind und in vielen Bereichen wie etwa der Digitalisierung als „Early Adopter“ neuartige Geschäftsmodelle entwickeln. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine besondere Sensibilität für Trends und die Bedürfnisse von Konsumentinnen und Konsumenten aus. „Um diese Kompetenz entsprechend zu kultivieren, ist es für Kreativschaffende notwendig, zentrale Strömungen der Veränderungen laufend zu beobachten und richtig zu deuten. Nur so können strategische Weichen für das eigene Geschäftsmodell rechtzeitig gestellt und Lösungen entwickelt werden, die auch tatsächlich vom Markt nachgefragt werden“, so der Leiter der Stabsabteilung Wirtschaftspolitik der WKO, Christoph Schneider.

Awareness für die Kreativwirtschaft

Mit den Kreativwirtschaftsgesprächen informiert die KAT Kreativschaffende und Multiplikatorinnen über Themen im Zusammenhang mit ihrer unternehmerischen Professionalisierung und der zukünftigen Entwicklung der Kreativwirtschaft. Ermöglicht wird die Veranstaltungsreihe vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort im Rahmen der Kreativwirtschaftsstrategie für Österreich sowie der WKO. „Mit unserer Veranstaltungsreihe können wir zum einen der Stärkung der unternehmerischen Kompetenz von Kreativschaffenden Rechnung tragen, zum anderen Awareness für neue Entwicklungen und relevante Themenstellungen schaffen“, so Gerin Trautenberger und verweist damit abschließend auf die kommenden Kreativwirtschaftsgespräche am 22. Oktober 2018. (PWK423/us)

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