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Kopf: WKO entlastet Mitgliedsbetriebe mit hunderten Millionen Euro

WKÖ-Generalsekretär: „Haltlose Entgleisung verschiedener Unternehmerverbände“

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

„Unsere Funktionärinnen und Funktionäre wie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen seit Beginn der Corona-Krise sieben Tage in der Woche mit Beratung, Beschaffung von Schutzbekleidung, Hilfe bei Genehmigungsverfahren und beim Grenzmanagement sowie nicht zuletzt auch durch die Abwicklung des staatlichen Härtefallfonds an der Seite der heimischen Betriebe. Und wir helfen diesen Betrieben auch noch mit hunderten Millionen aus unseren Rücklagen. Daher fehlt uns jegliches Verständnis für die heutige Attacke einiger Unternehmerverbände, von denen wir in der derzeitigen Krise außer jede Menge PR noch keine konkreten Hilfestellungen für die Betriebe erkennen konnten“, so der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Karlheinz Kopf

Die Wirtschaftskammerorganisationen haben gleich zu Beginn der Krise auf die Vorschreibung der fälligen Grundumlagen im österreichweiten Ausmaß von 200 Millionen Euro verzichtet. Weiters stunden die Kammerorganisation im Zuge der Steuerstundungsaktion des Bundes bei denselben Betrieben die Kammerumlagen 1 und 2, die in Summe pro Quartal 144 Millionen Euro ausmachen. Und schließlich hat die WKÖ gemeinsam mit den Landeskammern einen eigenen Unterstützungsfonds eingerichtet, über den gemeinsam mit der Beteiligung an Hilfsaktionen der Landesregierungen den Betrieben nochmals über 100 Millionen Euro zukommen würde, so Generalsekretär Karlheinz Kopf.

„Wir sind uns in der Wirtschaftskammer bewusst, dass wir in dieser Situation unseren Betrieben bis an die Grenze unserer Leistungsfähigkeit auch mit eigenen finanziellen Mitteln beistehen müssen. Aber jeder, der eine Bilanz lesen kann, sollte zwischen Sach- und Finanzanlagen unterscheiden können und wissen, dass manche Rücklagen mit gesetzlichen Bindungen versehen sind. Und zum anderen kann sich jeder, der die Grundrechnungsarten beherrscht, ausrechnen, dass die verfügbaren Rücklagen angesichts der enormen Summen an direkter Hilfe und im Hinblick auf die zu erwartenden Mindereinnahmen wegen der stattfindenden Rezession schnell aufgebraucht sein werden. Wir verwahren uns daher entschieden gegen die unqualifizierten Angriffe von Gewerbeverein, Handelsverband, Hoteliervereinigung und Senat der Wirtschaft“, so Kopf abschließend.

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