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Kopf: Unverständliche Ablehnung der Berufsausbildung neu 

Blockade bei Modernisierung der Lehre geht zu Lasten des Standortes

Lehrling
© WKÖ

„Eine moderne Berufsausbildung und damit zeitgemäße duale Ausbildung sind die Stärke unseres Wirtschaftsstandortes. Die Blockade in dieser – gerade angesichts des Fachkräftemangels – so wichtigen Themas geht zu Lasten unserer Betriebe und vor allem unserer Lehrlinge und künftigen Fachkräfte“, sagte heute, Freitag, WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Hier könne es nicht einfach „Zurück an den Start“ heißen, denn der technologische Wandel macht vor den Lehr- und Lerninhalten und damit an den Betriebstüren nicht Halt. Die Wirtschaft arbeitet intensiv daran, die Lehrberufe laufend zu überarbeiten. Dies wäre durch die im Berufsausbildungsgesetz festgeschriebene Aktualisierung der Lehrausbildung mindestens alle fünf Jahre entsprechend fixiert worden. 

Ziel: Lehrlinge aus der überbetrieblichen Ausbildung in die Betriebe bekommen

Zudem war eine Neugestaltung der Verknüpfung von Lehrlingen in der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) und den Betrieben vorgesehen gewesen. „An der Zielsetzung, nämlich Lehrlinge aus der überbetrieblichen Ausbildung so rasch wie möglich in die Betriebe zu bekommen, hat sich aus Sicht der Wirtschaft nichts geändert. Dass das Berufsausbildungsgesetz nun nicht umgesetzt wird ist absolut unverständlich, weil hier ein positiver Beschluss für alle Beteiligten hätte herbeigeführt werden können. Die duale Ausbildung ist unser Standortvorteil im internationalen Wettbewerb. Und eine zeitgemäße Aus- und Weiterbildung ist das Um und Auf um international reüssieren zu können“, so Kopf abschließend. (PWK306/us)

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