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Kopf: Senkung der Körperschaftsteuer stärkt die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen 

Kritik an KöSt-Senkung ist nicht nachvollziehbar - Steuerentlastung der Betriebe stärkt Investitionen und bewirkt tausende neue Arbeitsplätze

WKÖ-Generalsekretär Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

Die Kritik an einer Entlastung der heimischen Betriebe durch die Senkung der Körperschaftsteuer ist für die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) unverständlich und sachlich nicht nachvollziehbar. „Eine Entlastung bei der Körperschaftsteuer stärkt die Eigenkapitalbasis der Betriebe und fördert notwendige Investitionen. Zudem werden dadurch zehntausende Jobs gesichert und langfristig tausende neue Arbeitsplätze geschaffen – und das bei großen wie auch bei kleinen Unternehmen“, betont Wirtschaftskammer-Generalsekretär Karlheinz Kopf.

Ein hoher KöSt-Satz wie ihn derzeit auch Österreich im europäischen Vergleich aufweist hat hingegen deutlich negative Effekte auf Produktivität, Wachstum und Investitionen und bremst die Innovationsfähigkeit. Nicht von ungefähr bezeichnet die OECD die Körperschaftsteuer als wachstumsschädlichste Steuer.

KöSt-Satz-Senkung bringt positive Wachstumseffekte

Dass eine KöSt-Satz-Senkung im Vergleich zu anderen Maßnahmen einen niedrigen Wachstumseffekt auslöst, ist von der WKÖ nicht nachvollziehbar. Berechnungen von EcoAustria belegen bei ähnlichem Entlastungsvolumen vergleichbare positive Wachstumseffekte. Investitionen reagieren demnach stark auf eine Senkung der Körperschaftsteuer. Beispielsweise würden bei einer Reduktion des Steuersatzes auf 19 Prozent die Investitionen um 1,86 Prozent steigen und langfristig rund 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

In der Folge steigen sowohl die Arbeitsproduktivität als auch Beschäftigungsnachfrage und Lohnentwicklung. „Dadurch wird das Wirtschaftswachstum positiv beeinflusst, sodass sich die Steuerentlastung zu einem hohen Teil selbst finanziert“, betont Kopf. So war die Körperschaftsteuer-Senkung 2004/05 von 34 auf 25 Prozent mit signifikant positiven Auswirkungen auf Steueraufkommen und Beschäftigung ein durchschlagender Erfolg. 

Steuermaßnahmen sollen allen etwas bringen

Kopf abschließend: „Die geplanten Steuermaßnahmen der Regierung sollen allen etwas bringen – Arbeitnehmern, Einzelunternehmen, Klein- und Mittelbetrieben und auch größeren Unternehmen, die gemeinsam für Wachstum und Wohlstand im Land sorgen.“ (PWK900/SR)

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