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Kopf: Österreichs Betriebe sorgen für Rekordbeschäftigung

Damit einher geht ein Fachkräftemangel, der sich auch im internationalen Umfeld verschärft – Generalsekretär Kopf fordert daher „richtigen Maßnahmenmix“

Arbeiter
© WKÖ

Mit einem Plus von 86.000 Beschäftigten Ende August im Vorjahresvergleich und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 23.306 Personen ist die Entwicklung am österreichischen Arbeitsmarkt neuerlich erfreulich. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: Im EU-weiten Arbeitsmarktranking liegt Österreich nur mehr auf Platz 10. „Nicht nur Bestperformer wie Tschechien und Deutschland haben uns mittlerweile mit niedrigeren Arbeitslosenquoten überholt, sondern auch Länder wie Bulgarien und Rumänien liegen bereits vor Österreich. Es ist wichtig, dass die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Betriebe größte Priorität hat. Die mit 1.9.2018 in Kraft getretenen neuen Arbeitszeitregelungen sind ein wichtiger Schritt für den Wirtschaftsstandort Österreich,“ betont Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Fachkräftemangel verschärft sich EU-weit

„Wir haben es fast mit einem Paradoxon zu tun. Nach wie vor sind inklusive Schulungsteilnehmer 344.651 Person arbeitslos gemeldet, gleichzeitig sind österreichweit 79.354 sofort verfügbare, offene Stellen registriert. Insgesamt fehlen laut einer Umfrage den heimischen Betrieben sogar 162.000 Fachkräfte. Wir müssen daher den Problemen am österreichischen Arbeitsmarkt mit dem richtigen Maßnahmenmix begegnen,“ so Kopf. Der Fachkräftemangel betrifft nicht nur Österreich, sondern auch viele EU-Staaten wie etwa Tschechien, Deutschland, Ungarn oder Polen.  

In Österreich braucht es jetzt die passenden Instrumente, damit die arbeitslosen Personen auch in Zukunft möglichst rasch in den Betrieben Fuß fassen können. „Weiterbildungen, die direkt in den Betrieben ansetzen, sind bei weitem wirksamer als rein theoretische Schulungen. Die Eingliederungsbeihilfe, die arbeitslosen Personen mit Einstellhindernissen, die Arbeitssuche erleichtert, ist jetzt ein wichtiges Instrument, damit auch Personen mit schlechteren Chancen in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Diese betriebsnahen Instrumente müssen unbedingt forciert werden,“ sagt Kopf. Eine besondere Herausforderung ist auch der regionale Missmatch am Arbeitsmarkt. „Flexiblere Arbeitszeiten können hier helfen, weil sie die Viertagewoche und längere Freizeitblöcke erleichtern und damit Anfahrtswege sparen “, so Kopf. Und er betont: „Es braucht dringend ein Umdenken, denn schon lange nicht mehr sind die besten Arbeitsmarktchancen in der Großstadt, sondern in den Regionen.“

Starkes Beschäftigungsplus bei den Älteren 50+

Besonders positiv ist die Entwicklung bei den älteren Arbeitssuchenden. Seit Jahresbeginn haben bereits 85.852 Personen aus der Altersgruppe 50+ eine Beschäftigung aufgenommen. Die Arbeitslosigkeit entwickelt sich mit einem Rückgang bei den Älteren um -0,7 Prozentpunkte parallel zum allgemeinen Arbeitsmarkt. „Diese erfreuliche Entwicklung zeigt einmal mehr, dass die Betriebe ältere Arbeitskräfte mit ihrer langen Erfahrung und ihrem Wissen zu schätzen wissen. Die Forcierung der Eingliederungsbeihilfe für dieses Alterssegment war genau der richtige Schritt, der sich gelohnt hat,“ sagt Kopf. (PWK580/DFS)

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