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Kopf: Fokus auf Wiedereingliederung Älterer ist wichtiger Impuls für den Arbeitsmarkt

25 Prozent mehr AMS-Budget für Wiedereinstieg älterer Arbeitssuchender - Win-Win-Situation für Arbeitsuchende und Staat

Ältere Arbeitnehmer
© WKÖ

50 Millionen Euro stehen dem Arbeitsmarktservice (AMS) heuer an zusätzlichem Budget für aktive Arbeitsmarktpolitik, speziell für die Altersgruppe 50+, zur Verfügung. Diese Mittel werden in erster Linie für Eingliederungsbeihilfen für ältere Arbeitsuchende eingesetzt. Dabei handelt es sich um Lohnkostenzuschüsse für Jobs direkt in den Betrieben. Das hat Bundesministerin Christine Aschbacher heute Donnerstag angekündigt.

Aus Sicht der Wirtschaft ist das ein richtiger Schritt, sagt WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf: „Ältere sind zwar häufig stabil beschäftigt und werden seltener arbeitslos, bei einer einmal eingetretenen Arbeitslosigkeit finden sie aber in Relation zu anderen Altersgruppen schwerer eine neue Arbeitsstelle. Deshalb sind die Mittel für den rascheren Wiedereinstieg dieser Personengruppe richtig eingesetzt. Das Instrument der Eingliederungsbeihilfe hat sich als effizient und sinnvoll erwiesen: Jede vierte Beschäftigungsaufnahme von Älteren ist schon jetzt auf die Eingliederungsbeihilfe zurückzuführen“. 

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

Win-Win-Situation für Arbeitsuchende und Staat

Es werden Win-win-Situationen geschaffen: Einerseits schaffen zwei von drei Personen, die mit Unterstützung der Eingliederungsbeihilfe einen Job in der Privatwirtschaft finden, ihren Wiedereinstieg in den Job nachhaltig. Andererseits hat sich gezeigt, dass sich die Fördergelder bei der Eingliederungsbeihilfe besonders bei älteren Arbeitsuchenden bereits nach kurzer Zeit für den Staat rechnen. Die Mittel werden auf diese Weise sehr sinnvoll verwendet. 

Auch der Ansatz, temporär Einkommensunterschiede vor und nach der Arbeitslosigkeit auszugleichen, wie dies beim Modell der Luxemburger Wiedereingliederungsbeihilfe der Fall ist, geht in die richtige Richtung, betont Kopf. „Damit wird den Arbeitnehmern vor allem in Übergangs- und Einarbeitungszeiten geholfen“. (PWK045/PM)

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