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Kopf: Beschäftigungszunahme weiterhin erfreulich – jetzt gilt es, das Wachstum nachhaltig abzusichern 

Reform- und Entlastungsschritte vorantreiben, um Arbeitsmarkt zukunftsfit zu machen

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/MAREK KNOPF

Mit einem Plus von 62.000 (+1,7 %) aktiv Beschäftigten Ende Juni ist das Beschäftigungswachstum weiterhin erfreulich. Die aktuellen Wirtschaftsprognosen kündigen allerdings eine leichte Abkühlung an. Daher sei es jetzt an der Zeit, „alles zu unternehmen, damit diese gute Beschäftigungsentwicklung möglichst lang erhalten bleibt. Statt teurer Schnellschüsse brauchen die österreichischen Betriebe und deren Beschäftigte einen stabilen Kurs, der die begonnenen Reform- und Entlastungsschritte fortsetzt,“ so Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Fachkräftemangel spitzt sich weiter zu

Drei von vier Betrieben beklagen fehlende Fachkräfte, die Suche nach Mitarbeitern wird immer schwieriger. Dies bestätigte erst kürzlich IHS-Chef Kocher, der davon ausgeht, dass - nicht zuletzt auf Grund der demografischen Entwicklung - der Fachkräftemangel die österreichischen Betriebe in den nächsten zehn Jahren chronisch begleiten wird. Per Ende Juni waren 84.500 dem AMS gemeldete offene Stellen unbesetzt. Der Top Wert vom Juni des Vorjahres wurde damit um 6,8 % übertroffen. 

Die unzureichende Mobilität bleibt eine der Top-Herausforderungen am Arbeitsmarkt. In letzter Zeit hat das AMS an sehr vielen Hebeln gedreht, um die überregionale Vermittlung zu steigern. „Die Menschen davon zu überzeugen, dass die Arbeitsmarktchancen deutlich steigen, wenn sie mobil sind, ist ein schwieriges, aber für alle lohnendes Unterfangen,“ so Kopf. Neben einem ausreichenden Förderangebot durch das AMS brauchen die Betriebe auch die Unterstützung in den Regionen, damit ausreichend Wohnraum und Infrastruktur zur Verfügung steht. „Zusätzlich braucht es mehr Aus- und Weiterbildungen, die vor Ort in den Betrieben stattfinden. Die ist nicht nur kostengünstig, sondern auch die erfolgreichste Art der Qualifikation, sie sollte möglichst unbürokratisch ablaufen und verstärkt auch überregional organisiert werden.“  

Unternehmen suchen nicht nur hoch qualifiziertes Personal, vielen Betrieben gehen die Arbeitskräfte generell aus. Gleichzeitig liegt die Arbeitslosenquote - etwa in Wien - im zweistelligen Bereich. Der österreichische Arbeitsmarkt leidet an strukturellen Problemen und braucht neue Rahmenbedingungen, in denen die Anreize zur Aufnahme einer Beschäftigung mehr Gewicht bekommen.  

Lohnebenkosten senken

Die Lohnnebenkosten liegen in Österreich nach wie vor im Spitzenfeld. „Statt teure Wahlzuckerln zu verteilen müssen wir schauen, von der hohen Abgabenbelastung runterzukommen. Zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und einer nachhaltigen Absicherung der guten Beschäftigungsentwicklung hat eine spürbare Senkung der Lohnnebenkosten oberste Priorität“, sagt Kopf.(PWK350/PM)

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