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Kopf: Arbeit schaffen, nicht subventioniert reduzieren

"Solidaritätsprämienmodell" altbekannt – generelle oder verpflichtende Anwendung kategorisch abgelehnt – brauchen nachhaltige Arbeitsmarktkonzepte

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

Das sogenannte "Solidaritätsprämienmodell" ist nichts Neues. Das Modell gibt es über das AMS schon heute. Es kann von Betrieben schon bisher auf freiwilliger Basis angewendet werden. Genutzt wird es aktuell österreichweit nur von einzelnen Unternehmen. 

Die WKÖ lehne eine generelle Arbeitszeitverkürzung weiterhin entschieden ab. WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf: „Somit ist auch eine generelle oder verpflichtende Anwendung des Solidarititätsprämienmodells weder vereinbart noch kommt sie für die Wirtschaft auch nur im Ansatz in Frage. Das muss und wird in der Sphäre der Freiwilligkeit bleiben.“

Wachstum und Kosteneffizienz

„Was wir jetzt brauchen, ist Wachstum und Kosteneffizienz“, betont Kopf. Das österreichische BIP brach den aktuellen WIFO-Prognosen zufolge im 2. Quartal um 12,8 Prozent ein. „Wenn wir Geld des Steuerzahlers in die Hand nehmen, dann bitte nicht um Arbeit zu reduzieren, sondern um Arbeit zu schaffen“, so der WKÖ-Generalsekretär. 

„Wenn wir Geld des Steuerzahlers in die Hand nehmen, dann bitte nicht um Arbeit zu reduzieren, sondern um Arbeit zu schaffen.“
WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

Kopf forciert daher weiter „nachhaltige Arbeitsmarktkonzepte statt Retro-Ideen“. So müssen zur Belebung des Arbeitsmarkts die Aus- und Weiterbildung sowie die Mobilität gefördert und die Lohnnebenkosten gesenkt werden. „Und vor allem geht es jetzt darum, Investitionen, Innovation und Internationalisierung anzukurbeln. Das ist zur Sicherung des Wirtschafts- und Beschäftigungsstandorts Österreich dringend nötig“, resümiert Kopf. (PWK347)

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