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Kopf: „Corona-Kurzarbeitsmodell steht nun zur Sicherung der Arbeitsplätze zur Verfügung“

Viele Nachbesserungen: AMS ersetzt Mehrkosten, Kurzarbeit auch für Lehrlinge möglich, Abwicklung rasch und unkompliziert

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

„Für Betriebe, die in der derzeitigen herausfordernden Situation Personalkosten reduzieren müssen, steht ab jetzt ein attraktives und praktikables Kurzarbeits-Modell zur Verfügung. Bei der Ausarbeitung der letzten Details konnten wir erreichen, dass bei der Corona-Kurzarbeit noch in mehreren Punkten nachgebessert wurde“, betont Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

So erhalten Arbeitgeber mehr Geld vom AMS, als dies bisher der Fall war. „Sie bekommen Mehrkosten, die ihnen durch die Kurzarbeit entstehen, ersetzt – und das ab dem ersten Monat. Das heißt, sie zahlen nur noch für die auch tatsächlich geleistete Arbeitszeit“, sagt Kopf. Zudem sind während der Kurzarbeit auch arbeitsfreie Zeiten möglich, wenn im Schnitt mindestens zehn Prozent der Normalarbeitszeit gearbeitet wird. 

Außerdem können auch Lehrlinge zur Kurzarbeit angemeldet werden, was für die ausbildenden Betriebe eine enorme Erleichterung ist. Auch angestellte Geschäftsführer sind in das Corona-Kurzarbeitsmodell mit einbezogen. 

Keine sechswöchigen Vorverfahren mehr

„Ein ganz wichtiger Schritt ist darüber hinaus, dass wir uns auf ein sehr vereinfachtes Modell geeinigt haben“, so Kopf. Das bisher bei Kurzarbeit übliche sechswöchige Vorverfahren entfällt. Kurzarbeit kann somit rasch beginnen, der Antrag kann auch rückwirkend ab 1.3.2020 gestellt werden. „Diese rasche Umsetzung, sowie die unkomplizierte Abwicklung machen das Modell für alle Branchen und Unternehmensgrößen nutzbar“, sagt Kopf. Das Kurzarbeits-Modell werde laufend auf weitere Verbesserungsmöglichkeiten hin evaluiert.

Attraktiv ist das Modell aber auch für Arbeitnehmer: Bis zu einem Bruttoentgelt unter 1.700 Euro erhalten sie vom Arbeitgeber ein Entgelt von 90 Prozent des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts . Bei Bruttoentgelten zwischen 1.700 Euro und 2.685 Euro sind es 85 Prozent. Bei Bruttoentgelten über 2.685 Euro sind es 80 Prozent.  

Größerer Andrang auf Kurzarbeit erwartet

„Wir haben nun ein für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gleichermaßen attraktives Modell. Wir erwarten daher nun einen größeren Andrang auf die Kurzarbeit, als dies in den vergangenen Tagen der Fall war“, sagt Kopf. Die Sozialpartner werden das Modell jedenfalls bewerben. Denn „es sichert unsere Unternehmen und die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was unser gemeinsames Ziel ist“, betont der WKÖ-Generalsekretär.

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