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Kopf zu Frühjahrsprognose: Jetzt ist der beste Zeitpunkt für Impulse

WIFO prognostiziert abgeschwächtes Wachstum von 1,7 % für 2019 – jetzt Impulse setzen und Entlastungen angehen

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© WKÖ

Die heute vorgelegte Frühjahrsprognose vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und vom Institut für Höhere Studien (IHS) belegen: Der konjunkturelle Abschwung wird sich auch in Österreich fortsetzen.

Das WIFO geht für das Jahr 2019 von einem abgeschwächten Wachstum von 1,7 % aus, während das IHS nur mehr ein BIP-Wachstum von 1,5 % prognostiziert. Bei der letzten Prognose ist das WIFO noch von einer Wachstumsrate von 2 % ausgegangen. Das IHS hat zuletzt für 2019 auch nur mehr 1,7 % prognostiziert.

Für 2020 wird vom WIFO ein Wachstum von 1,8 % und vom IHS ein Wachstum von 1,6 % prognostiziert. Laut WIFO soll sich aber die Konjunktur schon im zweiten Halbjahr 2019 stabilisieren.

„Wenig überraschend, hat sich die Wachstumsdynamik auch in Österreich deutlich eingebremst. Damit einem moderaten Abschwung eine baldige Erholung folgt, ist jetzt die beste Zeit gekommen, um antizyklisch zu agieren und die richtigen Impulse zu setzen“, betont der Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Karlheinz Kopf.

Spürbare Senkung der Körperschaftsteuer nötig

Ein wesentlicher Eckpunkt ist dabei aus seiner Sicht die Entlastung der heimischen Betriebe im Rahmen der geplanten Steuerreform: „Hier geht es nicht nur um eine Tarifreform bei der Lohn- und Einkommenssteuer, welche die Inlandsnachfrage ankurbeln könnte. Für die Betriebe ist auch eine sehr deutlich spürbare Senkung der Körperschaftsteuer nötig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine finanzielle Entlastung der Unternehmen ist der beste Anreiz für neue Investitionen, die wieder zu Innovation und Beschäftigung führen.“ 

Ein wirksamer antizyklischer Investitionsanreiz wäre aus Sicht der Wirtschaft auch die Einführung eines 20%-igen Investitionsfreibetrags. Damit würde Unternehmen das Investieren erleichtert.

Auch eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten muss auf der Agenda bleiben, fordert Kopf. Arbeitgeberbetriebe brauchen sowohl die dringend benötigten Fachkräfte – etwa im Bereich der Technik oder im Tourismus. Arbeit muss aber auch über eine Senkung der Lohnnebenkosten entlastet werden. (PWK186/PM)   

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