th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Konjunkturerhebung Stein- und keramische Industrie: Bauzulieferer im ersten Halbjahr 2018 deutlich vor Industriezulieferern 

Konjunkturumfrage unter den über 300 Mitgliedsunternehmen des Fachverbands

Stein-Keramik
© wkö

Nach einem deutlichen Umsatzwachstum von 3,62% im Jahr 2017 verzeichneten die Unternehmen der Stein- und keramischen Industrie im ersten Halbjahr 2018 ein Plus von 3,00% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs auf 1,75 Mrd. Euro. Das Umsatzplus ist stark getragen von den Bauaffinen Branchen (Beton- und -fertigteile, Transportbeton, Zement, Putz-Mörtel, Sand-Kies, Schotter; +4,13%), während die Industriezulieferer (Feinkeramik, Feuerfest, Schleifmittel) einen leichten Umsatzrückgang verzeichnen (-0,75%). Die Zahl der Beschäftigten ist im Vorjahresvergleich mit 14.614 leicht rückläufig (-0,33%). 

Branchengewinner: Feuerfestindustrie und Beton- und –fertigteilindustrie 

Die größten Zuwächse erzielten die Feuerfestindustrie (+13,30% auf 94,9 Mio. Euro) und die Beton- und -fertigteilindustrie (+8,77% auf 235,3 Mio. Euro). Ebenfalls stark zulegen konnte die Transportbetonindustrie (+7,91% auf 223,5 Mio. Euro). Die Zahlen der Zementindustrie (+6,82% auf 227,3 Mio. Euro) beziehen sich auf das zweite Halbjahr 2017 und bestätigen den allgemeinen Trend. 

Naturwerksteinindustrie schwächelt 

Die größten Umsatzrückgänge verzeichneten die Naturwerksteinindustrie (-18,92% auf 6,8 Mio. Euro), die Feinkeramische Industrie (-13,50% auf 93,3 Mio. Euro) und die Sand- und Kiesindustrie (-3,22% auf 58,4 Mio. Euro). Rückläufige bzw. stagnierende Ergebnisse mussten u.a. auch die Ziegel- und -fertigteilindustrie (-1,02%), die Putz- und Mörtelindustrie (-0,69%), die Schotterindustrie (-0,04%) und die Kalkindustrie (+0,02%) hinnehmen. 

Infrastrukturbau gut – Sanierung stagniert

Der Bereich Infrastrukturbau sorgt u.a. mit den großen Tunnelbauprojekten entlang der Hauptverkehrsadern für eine gute Auslastung der Unternehmen. Dennoch besteht v.a. auf Landesstraßenebene in ländlichen Regionen aufgrund geringer Straßenneubauaktivitäten enormer Aufholbedarf. 

Während insbesondere der gewerbliche Hochbau und der Wohnbau im urbanen Bereich für eine gute Auslastung der Unternehmen sorgt, ist die Entwicklung im Bereich Einfamilienhausbau schlecht. Auch die Sanierung stagniert auf niedrigem Niveau. 

„Für das Gesamtjahr sind wir optimistisch, wenngleich der Schwung aus dem ersten Halbjahr in der zweiten Jahreshälfte bereits spürbar abnimmt“, so Andreas Pfeiler, Geschäftsführer des Fachverbands Steine-Keramik. (PWK583/us)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk
Bundessparten-Obfrau Renate Scheichelbauer-Schuster

Scheichelbauer-Schuster: Allzeithoch im Gewerbe und Handwerk stabilisiert, EPU wachsen signifikant 

Slowenischer Entsendebonus Gefahr für den EU-Binnenmarkt – Aufforderung an Sozialministerin, Beschwerde bei der EU-Kommission einzulegen mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Alexander Krutzler und Mateo Grgic von der Firma PORR (im Bild mit Ausbilder Thomas Prigl) erreichten in Kazan Platz eins in der Kategorie Betonbau

Berufs-WM: Gold und Silber für Österreichs Bau-Fachkräftenachwuchs!

Die Bauwirtschaft freut sich über Gold bei den WorldSkills Kazan von Mateo Grgic und Alexander Krutzler im Betonbau und Silber bei den Maurern von Steirers Marc Berndorfer mehr