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Kombinierter Güterverkehr: Stärken der Verkehrsträger stärken, Verkehrsknoten ausbauen 

WKÖ-Bundesspartenobmann Klacska trägt Positionen der österreichischen Verkehrswirtschaft nach Brüssel

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„Wir begrüßen den von der EU-Kommission heute vorgelegten Vorschlag zur Überarbeitung der EU-Richtlinie zum kombinierten Güterverkehr. Es ist Zeit, dass die Komodalität verstärkt auf EU- sowie auf nationaler Ebene diskutiert wird“, unterstreicht Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Österreich.  

Voraussetzung dafür ist die Bereitstellung einer bedarfsgerechten Infrastruktur für alle Verkehrsträgern. Zudem müssen Unternehmen die Möglichkeit haben, diese effizient zu nutzen. Hier ist auf ausreichende und leistungsfähige Schnittstellen zwischen den Verkehrsträgern zu achten. 

„Bedarfsorientiert, effizient und gut vernetzt – so sollen die Verkehrsträger für die Zukunft aufgestellt sein. Ziel muss es sein, dass für jeden Transport rasch die optimalen Verkehrsträger ermittelt und genutzt werden können.“ Diese Vorgabe will Klacska heute auch bei Gesprächen mit Vertretern der EU-Kommission und Abgeordneten des EU-Parlaments diskutieren. „Wenn wir die Rahmenbedingungen für österreichische Unternehmen verbessern wollen, müssen wir immer auch in europäischen Dimensionen denken“. 

Fundierte Positionen auf EU-Ebene ansprechen 

Zu den akuten Forderungen der heimischen Verkehrswirtschaft zählt etwa die Anhebung des höchstzulässigen Gesamtgewichts für kranbare Sattelauflieger auf 41 Tonnen. Dies sollte für ganz Europa gleichermaßen gelten. „Dadurch wird das höhere Eigengewicht des Aufliegers ausgeglichen und sein Einsatzbereich erweitert, wodurch wiederum mehr Güter auf die Schiene kommen können“, erläutert Klacska. 

Auch die Binnenschifffahrt muss verstärkt in moderne Logistikketten eingebunden werden. Die Einrichtung einer europäischen Behörde mit Exekutivgewalt ist dringend erforderlich, damit auf der gesamten Donau eine ganzjährig verfügbare, wettbewerbsfähige Abladetiefe von 25 dm bei Regulierungsniederwasser tatsächlich gewährleistet ist. „Schließlich ist auch auf die österreichische und europäische Regionalpolitik Bedacht zu nehmen. Betriebsansiedlungen müssen an Logistikknoten und europäischen Korridoren erfolgen und dürfen nicht an den Rand gedrängt werden“, fordert der Branchensprecher.  

„Wir freuen uns auf interessante Diskussionen mit EU-Vertretern, bei denen wir auch unsere Forderung nach einem Level Playing Field für alle Unternehmen in der EU bekräftigen werden. Dieser Grundsatz muss neben dem Bereich kombinierter Verkehr auch bei allen anderen derzeit auf dem europäischen Tisch liegenden Vorschlägen, also der Wegekostenrichtlinie, der Lenk- und Ruhezeiten-Verordnung, der Entsendung im Verkehrsbereich und der Kabotage-Regelung berücksichtigt werden“, so Klacska. (PWK854/PM)

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