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Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie 

Per 1. Februar 2018: plus 3,1 % bei Mindest-KV und plus 3,0 % bei Ist

KV Mineralölindustrie
© wkö

Am Mittwoch, den 24. Jänner 2018 fanden die Kollektivvertragsverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie statt. Spät am Abend haben sich die Vertreter des Fachverbandes der Mineralölindustrie (FVMI) auf Arbeitgeberseite und die Gewerkschaftsvertreter von GPA-djp und PRO-GE auf ArbeitnehmerInnen-Seite auf einen neuen Lohn- und Gehaltsabschluss geeinigt.  

Das Verhandlungsergebnis sieht ab 1. Februar 2018 eine Erhöhung der KV-Mindestbezüge um 3,1 % und der monatlichen Ist-Bezüge für die ArbeiterInnen und Angestellten um 3,0 % vor. Die Lehrlingsentschädigungen und Zulagen werden ebenfalls um 3,1 %, die Reise-Aufwandsentschädigungen um 2,55 % und die Vorrückungsbeträge um 1,3 % erhöht.  

Im Rahmenrecht einigten sich die KV-Partner u.a. auf Flexibilisierung zwischen Zeit und Geld bei Jubiläumsgeld, auf die volle Karenzanrechnung für alle dienstzeitabhängigen Ansprüche und auf die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zum Thema „Förderung der Frauen zur Erreichung von Führungspositionen“. 

Faires Ergebnis für beide Seiten

Die Kollektivvertragspartner waren übereinstimmend der Ansicht, dass das Ergebnis der wirtschaftlichen Lage der Mineralölindustrie sowie der Inflationsentwicklung Rechnung trägt. Die Verhandlungsleiter bezeichneten das Ergebnis als ein für beide Seiten faires und akzeptables Resultat.  

Von den neuen KV-Abschlüssen sind etwa 4.000 Beschäftigte, davon ca. 3.100 Angestellte und ca. 800 ArbeiterInnen (inklusive Lehrlinge) erfasst.

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