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Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie

Per 1. Februar 2022: plus 3,9 % bei Mindest-KV und Ist-KV 

WKÖ
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Am Dienstag, den 18. Jänner 2022 erfolgten die Kollektivvertragsverhandlungen in der Mineralölindustrie. Abends einigten sich die Vertreter des Fachverbandes der Mineralölindustrie (FVMI) auf Arbeitgeberseite und die Gewerkschaften GPA und PRO-GE auf ArbeitnehmerInnen-Seite auf einen neuen Lohn- und Gehaltsabschluss. 

Das Verhandlungsergebnis sieht ab 1. Februar 2022 für die ArbeiterInnen und Angestellten eine Erhöhung der KV-Mindestbezüge und der monatlichen Ist-Bezüge um 3,9% vor. Die Lehrlingseinkommen werden deutlich erhöht und betragen brutto ab 1.2.22 im 1. Lehrjahr 900 Euro, im 2. Lehrjahr 1200 Euro, im 3. Lehrjahr 1500 Euro und im letzten Lehrjahr 1850 Euro. Die Zulagen und Vorrückungsbeträge werden um 3,9 %, die Reise-Aufwandsentschädigungen um 3,34 % erhöht. 

Im Rahmenrecht einigten sich die KV-Partner auf eine Verbesserung im Bereich der SEG-Zulagen. Die bestehenden Arbeitsgruppen wurde bestätigt und eine weitere Arbeitsgruppe zur Bereinigung der Protokollanmerkungen wurde eingerichtet. 

Die Kollektivvertragspartner stimmten überein, dass diese Verhandlungen im Zeichen der Corona Krise eine faire Anerkennung für das schwierige letzte Jahr ist und der Inflationsentwicklung und Kaufkraftverbesserung Rechnung trägt. Die Verhandlungsleiter bezeichneten dieses Ergebnis als für beide Seiten fair und akzeptabel. 

Von den neuen KV-Abschlüssen sind etwa 4.400 Beschäftigte, davon ca. 3.500 Angestellte und ca. 900 ArbeiterInnen (inklusive Lehrlinge) erfasst.

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