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Kollektivvertragsabschluss für Beschäftigte in der IT-Branche

Verhandlungen bringen neuen Kollektivvertrag für über 50.000 Beschäftigte ab 1. Jänner 2020

IT-Branche
© WKÖ

Auf einen neuen Kollektivvertrag für über 50.000 Beschäftigte in der IT-Branche haben sich gestern, Mittwoch, 11. Dezember, die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) und der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), geeinigt. Die Mindestgrundgehälter werden um durchschnittlich 2,3 Prozent angehoben, die IST-Gehaltssumme wird mit spätestens 1.7.2020 um 2,2 Prozent erhöht. Kollektivvertragliche Zulagen werden um 2,3 Prozent erhöht, die Lehrlingsentschädigung um durchschnittlich 6 Prozent. 

Deutliche Erhöhung der Lehrlingsentschädigung 

Martin Zandonella, Verhandlungsleiter auf Arbeitgeberseite und Berufsgruppensprecher IT sowie Obmann-Stv. im Fachverband UBIT, bezeichnet den Abschluss als wirtschaftlich tragbare Lösung und unterstreicht, dass die deutliche Erhöhung der Lehrlingsentschädigung ein wichtiges Signal sei, um die überdurchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten in der Branche bereits für Menschen in Ausbildung zugänglich zu machen. Verhandlungsleiter der Arbeitnehmerseite (GPA-djp) Jürgen Hannesschläger betont, dass dieser Abschluss, bei einer Inflationsrate von 1,6%, ein deutliches Plus bei den Realeinkommen bedeutet. Bei der Erhöhung der Lehrlinge ist man in den letzten beiden Jahren in die richtige Richtung gegangen. Doch wird es wichtig sein, diesen Weg fortzusetzen.  Beide Verhandlungspartner sprechen von intensiven, aber letztlich konstruktiven Verhandlungen. (PWK597/ES)

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