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Körpernahe Dienstleister: „Öffnungspioniere“ sind auf sicheres Aufsperren vorbereitet

Branchensprecher Eder und Zeibig: Friseure, Masseure, Fußpflege- und Kosmetikstudios brauchen vor Feiertagen genügend Zeit für sichere Terminpläne

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© Envato

"Unsere Betriebe sind erfahrene ‚Öffnungspioniere‘: Sie haben nach den vorangegangenen  Lockdowns mehrfach vorgezeigt, wie ein Aufsperren unter sicheren Bedingungen funktioniert. Und sie sind auch jetzt gerüstet, um ihre Kundinnen und Kunden ab 13. Dezember wieder mit höchstmöglicher Sicherheit zu verwöhnen“, sagen die Branchensprecher der körpernahen Dienstleister, Dagmar Zeibig und Wolfgang Eder.  

Die Voraussetzungen dafür seien gegeben: "Wir kennen unsere Kundinnen und Kunden und können durch unsere Terminplanung die Kundenströme wirksam steuern und entflechten – vorausgesetzt, es stehen uns genügend Öffnungstage vor den Weihnachtsfeiertagen zur Verfügung. Unsere Betriebe sind Hygieneprofis. Dadurch und mit den Sicherheits- und Präventionskonzepten ist gewährleistet, dass auch ab 13. Dezember der Besuch bei der Kosmetikerin, bei der Fußpflege, beim Masseur, Tätowierer, Piercer sowie im Nagelstudio oder beim Friseur sicher ist wie kein anderer Alltagsbereich“, betonen Zeibig und Eder. Wichtig sei, dass für geimpfte und genesene Kundinnen und Kunden keine zusätzlichen und womöglich unerfüllbaren Hürden - etwa durch nicht flächendeckend oder rechtzeitig verfügbare Tests - errichtet werden.  

"Wirtschaftliche Katastrophe“

Eine baldige Öffnung ist auch wirtschaftlich essenziell, betonen die Sprecher der körpernahen Dienstleister: „Ein längerer Lockdown wäre für die Branche eine wirtschaftliche Katastrophe. Es kommt jetzt auf jeden Euro an, denn im Dezember werden Weihnachtsgelder, doppelte Krankenkassenbeiträge, Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft und die Einkommenssteuervorauszahlung fällig. Wir appellieren dringend an die Regierung, den angekündigten Öffnungstermin am 13. Dezember einzuhalten.“ 

Ebenso wichtig sind die in Aussicht gestellten Wirtschaftshilfen. "Viele Betriebe stehen finanziell im Eck. Deshalb ist es unverzichtbar, dass die Ausfälle, die den Betrieben im verordneten Lockdown entstanden sind, rasch und umfassend ersetzt werden“, so Eder und Zeibig.  

Jeder Tag zählt, denn bei körpernahen Dienstleistungen gibt es keine "Nachholeffekte“ - ein entfallener Umsatz ist unwiederbringlich verloren. Die Kundenfrequenz lag auch vor dem jüngsten Lockdown deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Für die körpernahen Dienstleister gibt es außerdem keine Möglichkeit von "Click und Collect“ oder Zustellservices; mobile Dienstleistungen sind im Lockdown ebenfalls untersagt.  

Appell an Kunden-Treue 

Zeibig und Eder appellieren deshalb an die Treue der Kundinnen und Kunden: "Bleiben Sie bitte gesund und haben Sie noch etwas Geduld: Halten Sie jenen die Treue, die sich jetzt verantwortungsbewusst zeigen und geschlossen halten. Wir warten auf Sie und freuen uns auf Ihren Besuch!“ 

Dagmar Zeibig vertritt als Bundesinnungsmeisterin in der WKÖ die Interessen von rund 27.700 Mitgliedsbetrieben aus den Bereichen Fußpflege, Massage, Heilmassage, Kosmetik, Visagistik, Nagelstudios, Pigmentieren, Tätowieren und Piercen. Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder ist als Branchensprecher für österreichweit rund 9.200 Friseurbetriebe zuständig. 

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