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Klimapolitik

Klimapolitik globalisieren - Europa Re-Industrialisieren

Die österreichische Wirtschaft bekennt sich klar zum Klimaschutz. Mit dem Abschluss des ambitionierten Klima- und Energiepaketes (20/20/20 Ziele) hat sich die EU als internationaler Vorreiter in der Klimapolitik positioniert. Der Europäischen Union ist es seit 1990 gelungen ihre CO2-Emissionen kontinuierlich zu senken; 2011 verursachte die Union 11% der globalen Emissionen, mit sinkender Tendenz. Österreichs Anteil an den Emissionen der EU-28 sind ca. 1,8%.   

Vor diesem Hintergrund muss sich die Klimapolitik der Europäischen Union und Österreichs weiterentwickeln. Denn Fakt ist, dass

  • der Kampf gegen den Klimawandel nur auf globaler Ebene und unter Einbeziehung aller Industrie- und Schwellenländer gelöst werden kann.
  • die bisherigen CO2-Einsparungen Europas, durch das Emissionswachstum anderer Wirtschaftsräume mehr als wettgemacht wurden.
  • es der EU bisher nicht gelungen ist, aus ambitionierten CO2-Zielen langfristig positive Impulse für den Standort Europa zu generieren.

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Begutachtungen  

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Positionen und Stellungnahmen

Schlagzeilen und Erfolge


Maßnahmen/Handlungsfelder

Ein globales Klimaabkommen ist notwendig!

Nur eine Handvoll Staaten werden eine 2.Verpflichtungsperiode mit Emissionsreduktionszielen im Rahmen des Kyoto-Protokolls eingehen. Das heißt, dass 85% der globalen Emissionen nicht von diesem klimapolitischen Rechtsrahmen bis 2020 erfasst sind. Ein rechtlicher Rahmen bleibt somit erhalten, sein klimapolitisches Gewicht ist allerdings zu hinterfragen.

Aus Sicht der Wirtschaftskammer Österreich kann sinnvollerweise nur ein kohärentes internationales Abkommen die Abwanderungsgefahr wegen hoher CO2-Kosten aus der EU eindämmen und einen effektiven Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten. 
Die WKO unterstützt daher das Ziel der Europäischen Union und Österreichs ein umfassendes globales Klimaschutzabkommen zu erreichen!

Standortgarantie“ als Signal für den Wirtschaftsstandort! 

Von einem angestrebten „level playing field“ (insb. CO2-Kosten) für die europäische Wirtschaft ist man noch weit entfernt. Solange dies nicht erreicht wird, sind Maßnahmen gegen die Abwanderung von energieintensiven, im internationalen Wettbewerb stehenden Unternehmen aus Europa zu treffen. Höchst effizient produzierende Unternehmen haben dazu beigetragen, dass Österreich schon heute einen Spitzenplatz im EU-Vergleich der CO2-Emissionen pro BIP einnimmt, dies belegen auch die Benchmarks des Europäischen Emissionshandels.

Österreichische Unternehmen tragen dazu bei, dass innovative, CO2-arme Technologien mit Wertschöpfungseffekten in der EU entstehen. Die Re-Industrialisierung Europas muss daher neben klima- und energiepolitischen Zielen ein gleichberechtigtes Ziel werden und der Anteil der produzierenden Unternehmen in Europa wieder steigen! Die De-Industrialisierung schwächt Europa und ist zu stoppen.


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