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Klacska: Zeit des Hochfahrens für klimafreundliche Investitionen in Mobilitätswirtschaft nutzen

Nach Förderung von Radwegen muss es Anreize für Austausch-Investitionen in Fahrzeuge sowie Absicherung der Bus-Unternehmen geben

Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ
© Jakob Glaser

„Es ist höchst an der Zeit, in klimafreundlichen Verkehr zu investieren. Nach der Ankündigung des Klimaschutzministeriums gestern, 40 Millionen Euro in die Fahrradinfrastruktur zu investieren, muss jetzt ein Unterstützungspaket für den gesamten Verkehrsbereich folgen“, fordert Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Gerade der Lockdown hat gezeigt wie systemrelevant dieser Wirtschaftsbereich ist, der zu keiner Zeit ein Stocken der Versorgung der Bevölkerung unter schwersten Bedingungen zugelassen hat.“ Das Wieder-Hochfahren der Wirtschaft bietet sich Klacska zufolge dafür an, Investitionen in eine klimaschonende Richtung zu lenken. "Es ist jetzt das Gebot der Stunde nicht noch mehr Transport- und Verkehrsleistung innerhalb Österreichs an Billigstanbieter aus dem Ausland zu verlieren. Mit einem klugen Vorgehen können wir das verhindern, viel Zeit bleibt uns nicht", betont Klacska.

Die Unterstützungen sind nicht nur für die Erreichung der EU-Klimaziele wichtig, sondern für einzelne Branchen überlebensnotwendig: „Wir brauchen dringend eine existenzielle Absicherung der Bus-Unternehmen. Das ist ganz entscheidend sowohl für den Tourismus, der belebt werden muss, als auch für die Schülerfahrten.“ 

Ausbau der Schieneninfrastruktur und Ökologisierung der Maut

Zusätzlich gelte es, die Schieneninfrastruktur so auszubauen, dass noch mehr Güterverkehr auf der Schiene rollen kann und Engpässe beseitigt werden, das Benutzungsentgelte für die Infrastruktur muss gesenkt werden, die Steuer auf den Bahnstrom auf den EU-Durchschnitt angepasst werden. Auch die Lkw- und Bus-Maut sollte noch ökologischer gestaltet werden. Das beinhaltet die Mautbefreiung für Elektro- und Wasserstofffahrzeuge, und für gasbetriebene Fahrzeuge muss eine neue Mautkategorie eingeführt werden. Die Tarife für die sauberen Euro 6-Fahrzeuge müssen reduziert werden und insbesondere für Autobusse braucht es ebenso eine eigene, günstigere Mautkategorie bzw. eine Mautbefreiung nach deutschem Vorbild. 

„Investitionen in schadstoffärmere oder sogar schadstofffreie Fahrzeuge müssen sich lohnen und der öffentliche Verkehr muss attraktiver werden. Nur so können wir den Individualverkehr reduzieren und den Wirtschaftsmotor klimaschonend wieder zum Laufen bringen“, sagt der Bundessparten-Obmann. (PWK249/DFS)

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