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Klacska: Stadt Wien muss auch zweiten Teil ihrer Ankündigung umsetzen

Wenn Wien Verbot für Lkw ohne Abbiegeassistenten vorzieht, muss dazu auch die versprochene Landesförderung kommen, fordert Bundesspartenobmann Klacska

Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ
© Jakob Glaser Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ

Die Ankündigung der Wiener Verkehrsstadträtin Birgit Hebein, möglicherweise schon ab Frühjahr ein Rechtsabbiegeverbot für alle Fahrzeuge über 7,5 Tonnen ohne Abbiegeassistenten einzuführen, überrascht Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), nicht. Schließlich habe bereits ihre Vorgängerin Maria Vassilakou des öfteren von einem solchen Verbot gesprochen. „Aber wer A sagt, muss aber auch B sagen und den zweiten Teil der damaligen Ankündigung ebenso umsetzen. Das heißt, die Bundesförderung für die Nachrüstung muss wie versprochen durch eine Wiener Landesförderung ergänzt werden, die alle Wiener LKW umfasst“, so Klacska. 

Dies sei schon aus Gründen des Wettbewerbs nötig. In Deutschland etwa, das die gleichen Assistenzsysteme wie Österreich anerkennt, werde die freiwillige Nachrüstung mit bis zu 1500 Euro gefördert, in Österreich zahlt der Bund maximal 900 Euro pro Lkw und auch nur bis 5 LKW in der Flotte.

Nicht auf Assistenzsysteme alleine verlassen

Für den Branchenobmann kann der Druck auf Transporteure, ihre Fahrzeuge nachzurüsten, aber nicht die alleinige Maßnahme für mehr Sicherheit auf den Straßen sein. „Die Förderung ist ein wichtiger Schritt und Anreiz für unsere Betriebe, in solche Assistenzsysteme zu investieren. Wir brauchen aber genauso bauliche Maßnahmen und eine entsprechende Bewusstseinsbildung in Schulen, Fahrschulen etc.“, hält Klacska fest. Bis auf die vielen Initiativen der Branche selbst ist für ihn etwa in Hinblick auf bauliche Maßnahmen noch viel zu wenig passiert.

Zum Beispiel sollten Ampelschaltung vor Schulen so eingestellt werden, dass Fahrzeuge und Fußgänger nicht gleichzeitig grün haben, Zebrastreifen aus gefährlichen Kreuzungsbereichen verlegt werden und beim Verkehrsunterreicht in Schulen oder auch bei der Fahrradprüfung verstärkt auf die Gefahr des toten Winkels hingewiesen werden. Den viel diskutierten Assistenzspiegel, der unkompliziert an Kreuzungen montiert werden kann und in Deutschland beste Ergebnisse geliefert hat, findet man in Wien nach wie vor nicht. (PWK446/DFS)

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