th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Klacska: Bei der Angleichung Arbeiter/Angestellte braucht es Sachlösungen, keine Schnellschüsse 

Verkehrsbranche warnt vor Verteuerung der Lohnkosten und Schaden für den Standort

©

Auch in der Verkehrswirtschaft sorgt der SPÖ-Antrag zur gesetzlichen Angleichung von Arbeitern und Angestellten für Kritik. Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ: „Wahlkampf hin oder her – die Angleichung von Arbeitern und Angestellten ist ein sozialpolitisches Kernthema, das mit Weitsicht und Vernunft geregelt werden muss. Der SPÖ-Schnellschuss wäre teuer und schädlich für den Standort – also genau das Gegenteil davon.“ 

Hohe Betroffenheit in der Verkehrswirtschaft

In der Mobilitätsbranche herrscht großer Unmut in Bezug auf den Gesetzesantrag, den die SPÖ drei Tage vor der Wahl durchpeitschen will, denn die Betroffenheit ist hoch: Alleine in der Verkehrswirtschaft sind von den rund 210.000 unselbständig Beschäftigten etwa die Hälfte Arbeiter. Deren Kündigungsfristen sind in den jeweiligen KVs geregelt, die genau an die Gegebenheit der Branche orientiert, sozialpartnerschaftlich ausgehandelt werden. Dazu kommt, dass der Arbeiteranteil in einzelnen Branchen mit rund 80 Prozent oder mehr besonders hoch ist.

Auch die saisonale Komponente ist nicht außer Acht zu lassen: etwa bei Busunternehmen, welche mit Sommer-Gästen ihr Hauptgeschäft haben, oder in der Güterbeförderung, die vielfach eng mit der Baubranche zusammenarbeitet. Hier würden sich starre, per Gesetz bestimmte Kündigungsfristen besonders negativ auswirken.

Spürbare Verteuerung der Lohnkosten wäre zu befürchten

„Die derzeit bestehende Flexibilität im Arbeitsrecht würde massiv beschnitten, wenn nicht mehr – wie bisher – per KV praxisorientierte Lösungen getroffen werden könnten“, erklärt Klacska. Eine spürbare Verteuerung der Lohnkosten wäre zu befürchten. „Damit schießen sich jene selbst ins Knie, die sich den Schutz der ArbeitnehmerInnen stets gern an ihre Fahnen heften“. Vereinzelte Kritik von SPÖ-Abgeordneten mit angeblicher Wirtschaftskompetenz an den Einwänden der Wirtschaft zu der parlamentarischen „Husch-Pfusch-Aktion“ sei unverständlich und kontraproduktiv.

Klacska: „Wir appellieren an die Politik: Bitte keine populistischen Aktionen auf dem Rücken unserer Betriebe! Das ist fahrlässig und eine echte Gefahr für den Wirtschaftsstandort“. (PWK754/PM)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk
Newsportal KultursprecherInnen auf dem Prüfstand: TOP oder FLOP – wie oscarverdächtig sind die Konzepte der Parteien zur Film- und Fernseh- und Musikwirtschaft? 

KultursprecherInnen auf dem Prüfstand: TOP oder FLOP – wie oscarverdächtig sind die Konzepte der Parteien zur Film- und Fernseh- und Musikwirtschaft? 

Einigkeit in Diskussion mit BranchenvertreterInnen: Es braucht einen starken, nachhaltig finanzierten öffentlichen Rundfunk und mehr österreichische Inhalte mehr

  • Industrie
Newsportal Mineralölindustrie: Dieselverbrauch setzt Aufwärtstrend im 1. Halbjahr fort 

Mineralölindustrie: Dieselverbrauch setzt Aufwärtstrend im 1. Halbjahr fort 

Diesel-Verbrauch im ersten Halbjahr 2017 um vier Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum angestiegen – Benzinverbrauch leicht zurückgegangen mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Newsportal „VFX meets Film“ 

„VFX meets Film“ 

Leistungsschau der österreichische VFX-Firmen und Berührungspunkte der Branche am 30.5.2017 um 18.00 Uhr im Gewerbehaus der Wirtschaftskammer Wien mehr