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Klacska: Bei der Angleichung Arbeiter/Angestellte braucht es Sachlösungen, keine Schnellschüsse 

Verkehrsbranche warnt vor Verteuerung der Lohnkosten und Schaden für den Standort

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Auch in der Verkehrswirtschaft sorgt der SPÖ-Antrag zur gesetzlichen Angleichung von Arbeitern und Angestellten für Kritik. Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ: „Wahlkampf hin oder her – die Angleichung von Arbeitern und Angestellten ist ein sozialpolitisches Kernthema, das mit Weitsicht und Vernunft geregelt werden muss. Der SPÖ-Schnellschuss wäre teuer und schädlich für den Standort – also genau das Gegenteil davon.“ 

Hohe Betroffenheit in der Verkehrswirtschaft

In der Mobilitätsbranche herrscht großer Unmut in Bezug auf den Gesetzesantrag, den die SPÖ drei Tage vor der Wahl durchpeitschen will, denn die Betroffenheit ist hoch: Alleine in der Verkehrswirtschaft sind von den rund 210.000 unselbständig Beschäftigten etwa die Hälfte Arbeiter. Deren Kündigungsfristen sind in den jeweiligen KVs geregelt, die genau an die Gegebenheit der Branche orientiert, sozialpartnerschaftlich ausgehandelt werden. Dazu kommt, dass der Arbeiteranteil in einzelnen Branchen mit rund 80 Prozent oder mehr besonders hoch ist.

Auch die saisonale Komponente ist nicht außer Acht zu lassen: etwa bei Busunternehmen, welche mit Sommer-Gästen ihr Hauptgeschäft haben, oder in der Güterbeförderung, die vielfach eng mit der Baubranche zusammenarbeitet. Hier würden sich starre, per Gesetz bestimmte Kündigungsfristen besonders negativ auswirken.

Spürbare Verteuerung der Lohnkosten wäre zu befürchten

„Die derzeit bestehende Flexibilität im Arbeitsrecht würde massiv beschnitten, wenn nicht mehr – wie bisher – per KV praxisorientierte Lösungen getroffen werden könnten“, erklärt Klacska. Eine spürbare Verteuerung der Lohnkosten wäre zu befürchten. „Damit schießen sich jene selbst ins Knie, die sich den Schutz der ArbeitnehmerInnen stets gern an ihre Fahnen heften“. Vereinzelte Kritik von SPÖ-Abgeordneten mit angeblicher Wirtschaftskompetenz an den Einwänden der Wirtschaft zu der parlamentarischen „Husch-Pfusch-Aktion“ sei unverständlich und kontraproduktiv.

Klacska: „Wir appellieren an die Politik: Bitte keine populistischen Aktionen auf dem Rücken unserer Betriebe! Das ist fahrlässig und eine echte Gefahr für den Wirtschaftsstandort“. (PWK754/PM)

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